Wohnen wird zum Synonym für Wonnen:

Sehnsucht nach „Glück allein im trauten Heim“ boomt

 

Bestimmt ist Ihnen auch schon aufgefallen, dass in letzter Zeit quer durch alle Sender und Streamingdienste, Presseerzeugnisse, Newsletters und Blogs die Themen Einrichten und Aufräumen, Aus- und Umbau, Renovieren und Sanieren immer mehr an Beliebtheit und Vielfalt gewonnen haben. Medienangebote aus diesem Bereich sorgen für extra hohe Einschaltquoten (TV: bis zu 51 Prozent der Zuschauer), Auflagen und Klickraten. Vielleicht sind Sie sogar selbst Fan von Sendungen wie „Clever Wohnen“, „Unser Traum vom Haus“, „Fixer Upper“, „Stay here“ oder „Raumkünstler“. Falls ja: Glückwunsch zu Ihren Glücks-Wünschen – Sie sind damit voll im Trend und gehören zur stetig wachsenden Gemeinschaft von Menschen mit besonderem Sinn für Lebensqualität. Wie diese wachsende „Quality Community“ setzen Sie die Gestaltung des persönlichen und familiären Umfelds an die erste Stelle, investieren lieber in tägliche Lebensfreude als in gelegentlichen Luxus.

Die Hinwendung zu großen Werten und kleinen Freuden, zum trauten Heim und der Geborgenheit im Kreis von Freunden und Familie hatte sich schon lange vorher in den gesellschaftlichen Trendanalysen abgezeichnet. Die Pandemie sorgte dann aller­dings dafür, dass sich diese Entwicklung deutlich beschleunigt und verstärkt hat. Offensichtlich ließ die erzwungene Immobilisierung die Nachfrage nach Immobilien kräftig ansteigen. Hinzu kommt: Home Office und Telearbeit, als Corona-Vorbeu­gungs­maßnahmen selbstverständlich geworden, werden der Arbeitswelt nach Ende der Krise erhalten bleiben. Auch künftig werden viele Unternehmen weiterhin die Auslagerung des Arbeitslebens unterstützen oder zumindest gestatten, denn es rechnet sich für die Firmen, weniger Bürofläche und Ausstattung bereithalten zu müssen. Immer mehr Menschen können so auf Dauer ganz oder teilweise entfernt vom Arbeitsort berufstätig sein.

Die Arbeitswelt-Wende in die eigenen vier Wände bietet ganz neue und vielfältigere Wahlmöglichkeiten:

Ein sehr wichtiger Trend ist die gestiegene Mobilität und Bereitschaft, zwischen Standorten zu wechseln. Eine Hauptwohnung in der Stadt für Präsenzphasen bleibt zwar oft notwendig, sie kann jetzt aber gern eher kompakt zugeschnitten sein. Mikrowohnungen und Serviced Apartments, schon zuvor angesagt, werden jetzt noch attraktiver und beliebter. In der restlichen Arbeitszeit und in der Freizeit kann man sich zur Natur hin orientieren. So häufig wie nie zuvor erwerben zum Beispiel Städter, die es sich leisten können, landschaftlich schön gelegene Ferienimmobilien, in denen es sich auch gut arbeiten lässt.

Junge Familien hingegen verlagern ihren Lebensmittelpunkt immer öfter ganz. Sie zieht es vermehrt aus der Stadt aufs Land ins Eigenheim mit mehr Wohnfläche und Garten-Grün.

Ebenso verbreiten sich Konzepte, die die Vorzüge von Stadt und Land ganz neu zu kombinieren versuchen: „Gefragt sind alle Vorteile der Stadt plus mehr soziale Nähe – und das draußen im Grünen“, fasst die Haufe Online Redaktion eine Trendstudie zusammen: „gemeinsam genutzte Freiflächen, kurze Wege, funktionierende Nachbarschaftsnetzwerke und ein generationsübergreifender Zusammenhalt“ sollen sich zum Ideal eines „urbanen Dorfs“ verbinden.

Fazit: Eine Vielzahl von Faktoren verändert derzeit Märkte und Meinungen, Vorlieben und Entscheidungsverhalten, steigert die Nachfrage nach mehr Fläche, nach kreativer gestaltetem Wohnraum – und nach Profi-Leistungen, die Träume in Räume verwandeln.

Engagieren Sie engagierte Fachleute!

Für das Bauhandwerk bringt die Gesamtentwicklung so manche Veränderung, teils auch neue Herausforderungen mit sich:

  • Es gibt eine erhöhte Nachfrage nach bauhandwerklichen Leistungen aller Art, um den gestiegenen und gewandelten Wohn-Bedarf zu erfüllen.
  • Sanierungen und Modernisierungen boomen. Insbesondere wo Baugrund für Neubauten knapp ist, wird viel in Erhalt oder Wiederinstandsetzung von vorhandener Bausubstanz investiert.
  • Im knapper werdenden Markt wendet sich das Interesse der Bauherren auch Altgebäuden mit erheblichem Renovierungsstau zu, die Handwerkskapazitäten stärker binden.
  • Während der Wohneigentum-Boom den Bedarf an Bauleistungen hat steigen lassen, haben Verwerfungen im Arbeitsmarkt durch die Pandemie und die demografische Entwicklung gleichzeitig aber vielerorts auch den Fachkräftemangel verschärft.
  • Die Folge: Quer durch alle Gewerke haben die Firmen mehr Aufträge abzuarbeiten, doch nicht immer ist es gelungen, dass sie ihre Teams ausreichend aufstocken konnten.
  • Lieferengpässe bei wichtigen Baumaterialien, etwa Holz, können die zügige Ausführung des gewachsenen Auftragsvolumens zusätzlich behindern.

Zum Glück haben sich die Mitglieder der 100 TOP-Dachdecker-Kooperation bereits frühzeitig mit den sich abzeichnenden Trends auseinandergesetzt und so gut wie möglich auf diese neuen Entwicklungen eingestellt. Dank des intensiven fachlichen Austauschs im Verbund trifft uns der Nachfrage-Boom also nicht unvorbereitet. Nach Möglichkeit hat man sich in den Mitgliedsunternehmen trotz der Einschränkungen, die die Lockdown-Phasen mit sich brachten, um rechtzeitige Mitarbeitergewinnung gekümmert und sich für die kommenden Aufgaben gut aufgestellt.

Als weiterer besonderer Vorteil erweist sich nun auch unsere vernetzte Struktur: Wenn ein Betrieb einen Auftrag aus Zeit- oder Kapazitätsgründen nicht selbst übernehmen kann, können Interessenten unter Umständen geeignete Kollegen aus dem 100 TOP-Kreis empfohlen werden. Wir kennen uns untereinander bestens und können uns stets darauf verlassen, dass alle unsere Mitgliedsbetriebe dieselben Qualitäts-Grundsätze anwenden. Die haben nämlich selbst bei höchstem Auftrags- und Zeitdruck jederzeit absoluten Vorrang. Das garantiert den Kundinnen und Kunden nicht nur Top-, sondern sogar 100 TOP-Leistungen!