Neue Wohnideen für „alle unter einem Dach“:

Dachdeckerhandwerk trägt viel mit zu modernem Co-Living bei

Wenn man sich mit Dachthemen beschäftigt, braucht man viel räumliche Vorstellung – zum Beispiel, indem man auch mal die Gedanken über den Horizont des Gegen­wärtigen hinaus lenkt… Weshalb wir uns gerade jetzt, ausgerechnet im härtesten Lockdown des Jahres 2020, offen und neugierig mit einem kommenden Wohntrend befassen wollen, bei dem es um mehr zwischenmenschliche Nähe geht. Man sagt ihm besonders viel Zukunft voraus: dem Co-Living.

Das neumodische Fremdwort benennt eigentlich nichts weiter als eine Weiterent­wicklung des bewährten Modells der Wohngemeinschaft. Ihr Prinzip ist ja hinlänglich bekannt: Mehrere nicht miteinander verwandte oder befreundete Personen leben in einer gemeinsam genutzten Immobilie oder Wohnung zusammen, verfügen jeweils über eigene Räume, teilen jedoch die Infrastruktur (Bäder, Küche, Wohn- und Essbe­reich, Hauswirtschaftsräume, Garten). So zu leben, war früher vor allem bei Studen­ten beliebt. Inzwischen aber begeistert man sich quer durch alle Berufe und Schich­ten für das Modell.

Die modernisierte Variante des Co-Living entwickelt das Ganze zudem weiter. Sie verbindet eine Reihe attraktiver zusätzlicher Serviceleistungen mit der Vermietung von WG-Anteilen. Das reicht von perfekt vorbereiteten Kommunikationsanschlüssen über bequeme, nachhaltige Möblierung bis hin zu Extras wie Reinigungs- und Wäschedienst. Co-Living bietet oft fast schon Hotelkomfort – aber eben in eigenen vier Wänden. Das wissen nicht nur Singles zu schätzen, die beruflich so stark eingespannt sind, dass sie sich nach Feierabend um nichts mehr kümmern möchten.

Manche Varianten der neuen Wohnangebote können das Problem stressiger langer Wege zur Arbeit sogar gleich mit lösen. Sie ergänzen das Wohnen noch um einen Co-Working-Arbeitsplatz, der mit im Gebäude ist. Ideal insbesondere auch für die wachsende Zahl der „digitalen Nomaden“, die sehr mobil arbeiten und leben und so flexibel sein möchten, dass sie den beruflichen Mittelpunkt kurzfristig nicht nur in eine andere Stadt, sondern sogar in ein anderes Land verlegen können. Apropos Mobilität: „Residential Mobility Sharing“ versieht Co-Liver bei Bedarf auch gleich mit verschiedenen fahrbaren Untersätzen von Fahrrad bis Auto.

Nicht nur immer mehr einzeln lebende Personen schließen sich dem Trend an. Co-Housing für Familien mit Kindern erfreut sich ebenfalls steigender Nachfrage. Das reicht bis hin zu Häuser-Gemeinschaften nach dem Vorbild einer dänischen Bofællesskab, die Kleinsiedlungs-Format hat. Bofællesskabs gruppieren Familien-Wohnhäuser um ein kollektiv bewirtschaftetes und genutztes Gemeinschaftshaus, das dann auch nicht selten auch seinen eigenen Kita-Bereich oder sogar Sport-Facilities und Werkräume hat.

Neben jungen urbanen Singles und Familien profitieren auch ältere Menschen gern von innovativen Community-Konzepten wie dem Co-Living. Warum im Alter allein und einsam leben? Begeistert ziehen sie die Kombination aus Geselligkeit in gemeinsam genutzten Räumen und individuellen Rückzugsmöglichkeiten der Isolation in herkömmlicher Wohnungs­tristesse vor oder planen sogar – siehe unten – die Umwandlung ihres Besitzes in einen eigenen Co-Living-Space.

Denn zwar werden neu gebaute urbane Co-Living-Wohnquartiere meist von Investo­ren geschaf­fen. Doch auch im privaten Sektor wachsen Potential und Engagement. Immer mehr private Haus­be­sitzer interessieren sich für Möglichkeiten, ihren Besitz in eine Co-Living-Immobilie zu verwandeln. Ruheständler zum Beispiel, denen das Fa­mi­lien-Eigenheim nach Aus­zug der erwachsenen Kinder zu groß geworden ist und die das Co-Living-Modell als attraktive Alternative zu Hausverkauf und Umzug in eine kleinere, bequemer zu bewirtschaftende Wohnmöglichkeit entdecken. Hinzu kommen – vor allem in den großen Städten – Eigentümer von Mehrfamilienhäusern, die ihre Immobilien durch Aus- und Umbauten für den wachsenden Co-Living-Markt erschließen wollen, um ihr Portfolio durch ein weiteres Vermietungsmodell zu ergänzen.

Hoch oben Wohnraum und Wohnqualität – für Nutzer mit hohen Ansprüchen

Da fürs gemeinschaftliche Wohnen „unter einem Dach“ besonders häufig die Dach­geschosse von Familien- und Mietimmobilien um- und ausgebaut werden, sind 100 TOP-Dachdecker wichtige Ansprechpartner, wenn es um die Schaffung von Co-Living unterm Dach geht. Die Kompetenzen und Leistungen ihres Hand­werks sind sehr umfassend gefragt – was auch mit dem besonderen Anforderungsprofil der modernen Co-Living-Nutzer zu tun hat: Diese Personengruppe legt für ihr Wohnum­feld größten Wert auf praktische, menschengerechte und nachhaltige Lösungen. Allesamt Spezialgebiete unserer Fachleute! Unsere 100 TOP-Experten können den Bauherren und ihrer Co-Living-Zielgruppe also viele starke Lösungen für ihren spezifischen Bedarf bieten:

Grundsätzliches

  • Beitrag zur Erschließung und Umnutzung ungenutzter Flächen.
  • Schaffung von zusätzlichem Wohnraum insbesondere in Innenstädten.
  • Gestaltung gut isolierter, trockener, hochwertig ausgeführter Innenräume.
  • Ausführung innovativer Grundrisse und Raumnutzungs-Konzepte.

Nachhaltigkeit

  • Dachausbau mit Holz und anderen nachhaltigen Materialien für ein natürliches, wohngesundes Raumklima.
  • Bau von ökologisch sinnvollen Gründächern und begrünten Dachterrassen.
  • Ausstattung des Dachs mit Solartechnik für die nachhaltige Energiegewinnung.
  • Bau von Garagen und Carports mit Solardächern für die Stromversorgung für E-Autos.

Nutzerkomfort

  • Optimale Dämmung für ein ausgeglichenes Raumklima.
  • Dachausbau mit Gauben für mehr Stehhöhe unter Schrägen.
  • Kreative, großzügige Fenster- und Loggialösungen für mehr Licht und Luft im Dachgeschoss und vorteilhaftere Wohn- und Arbeitsbedingungen.
  • Barrierefreie Zuwegungen zum Haus.
  • Barrierefreie, feuchtigkeitsdichte Zugänge zu Dachräumen und Dachterrassen.
  • Ergänzung von Vergrößerung ebenerdiger Terrassen für die Schaffung von Freiflächen für größere Gemeinschaften und Co-Living-Geselligkeit.

Die Einschränkungen, die die Pandemie dem Co-Living-Trend auferlegt hat, konnten seine Entwicklung kurzzeitig bremsen, aber Trendforschern zufolge wird er demnächst wieder deutlich an Dynamik gewinnen. Co-Living ist ein typischer Ausdruck der neuen Sharing Economy. Das macht es zur Ideallösung für alle, die das dazugehörige Lebensgefühl teilen – und die gängige Wohnstrukturen, Bildungs- und Altersgrenzen zugunsten kreativer Gemeinschaftserlebnisse überwinden möchten.