Nach dem Rekordsommer: auf mildes wie wildes Wetter vorbereitet sein!

Nach dem Rekordsommer 2018 können wir uns schlechtes Wetter mit Kälte, Sturm und Starkregen, Hagel, Eis und Schnee irgendwie noch gar nicht so richtig vorstellen. Obwohl erste Unwetter in einigen Regionen uns ja eigentlich bereits im Spätsommer darauf eingestimmt haben, dass es in Herbst und Winter eventuell auch mal richtig ungemütlich werden kann. Extreme Wetterlagen nehmen insgesamt tendenziell zu – starker Sommerhitze kann also statt mildes auch ganz wildes Wetter folgen! Hausbesitzer sollten daher realistisch sein, praktisch denken und sich in diesen Wochen auf jeden Fall darum kümmern, das Dach zu kontrollieren und wetterfest zu machen.

So ist zum Beispiel eine sorgfältige Dachrinnen- und Fallrohrreinigung unverzichtbar, damit das Regenwasser bei starken Niederschlägen sicher aufgefangen und abgeleitet wird. Zwar sind nach dem Sommer noch keine größeren Laubablagerungen zu erwarten. Aber da es so lange Dürreperioden gab, haben oft Vögel Nester in die trockenen Dachrinnen gebaut oder es zumindest versucht und dabei Nistmaterial zurückgelassen. Hinzu kommen Staub und Schmutz, vom Wind in die Dachrinnen geweht. In den Sedimenten auf dem Boden der Rinnen sind Moose und sonstige Pflanzen herangewachsen, die ebenfalls das Fassungsvermögen reduzieren sowie den Wasserabfluss behindern und deshalb beseitigt werden müssen.

Auch das Dach selbst benötigt eine genaue Inspektion: Sind alle Dachsteine noch heil? Sind die Anschlüsse im Kaminbereich, rund um Gauben und Dachflächenfenster noch intakt? Oder ist irgendwo etwas verrutscht oder lose? Fehlen Dachsteine oder Sturmklammern oder sind beschädigt? Das muss dann umgehend in Ordnung gebracht werden. Denn jedes lose Teil bietet dem Wind Angriffsfläche. Und ist erst einmal ein Stückchen angehoben, kann bei extremem Starkwind ein Domino-Effekt entstehen, der rasch auch größere Dachflächen lockert oder sogar in Teilen abdeckt.

„Dächer neueren Datums sind in der Regel sehr, sehr sicher“, wissen erfahrene Dachdeckermeister. „Da müssten schon herumfliegende Gegenstände Einschläge verursachen oder ein Tornado unmittelbar auf die Dachhaut einwirken. Aber bei älteren Häusern sieht es unter Umständen anders aus. Selbst da wird durch starke Stürme zwar nicht unbedingt gleich das ganze Dach abgedeckt. Aber jeder herunterfallende Dachstein oder Ziegel stellt ja schon eine Gefahr dar.“

Auch Stellen, an denen Wasser nicht abfließen kann und sich sammelt, ist eine Risikoquelle. Gefriert es bei Minustemperaturen, dehnt es sich aus und kann umliegendes Material der Dachhaut zum Bersten bringen. Nicht zu vergessen die Gefährdungen durch mögliche Dachlawinen, wenn Schneefanggitter defekt sind oder fehlen.

Die Experten raten deshalb dazu, das Dach mit Herbstbeginn oder in den Wochen danach durch einen qualifizierten Dachdeckerbetrieb kontrollieren zu lassen. „Schadstellen und sonstiger Handlungsbedarf werden auf diese Weise gleich entdeckt, und viele Reparaturen können sogar sofort erledigt werden.“ Auf Wunsch wird dabei auch die Dachrinnenreinigung von den Profis übernommen.

Sowohl organisatorisch wie finanziell am günstigsten ist, für all das mit einer vertrauenswürdigen Firma einen Wartungsvertrag abzuschließen. Dann sind kleinere Arbeiten in der jährlichen Pauschale mit inbegriffen, und in der Planung des Dachdeckerbetriebs ist einem schon ein Termin reserviert. Wenden Sie sich an einen der 100 TOP-Mitgliedsbetriebe in Ihrer Nähe. Sie besitzen die notwendige Kompetenz, garantieren fachgerechte Ausführung und – eminent wichtig – korrekte Preisgestaltung. Lassen Sie sich keinesfalls von betrügerischen umherziehenden „Dachhaien“ überteuerte Serviceleistungen aufdrängen, die dann womöglich noch nicht einmal erbracht werden!

Wer Fachleuten alle notwendigen Arbeiten überträgt, sichert sich außerdem optimal für den Schadensfall ab. Mit der Rechnung bzw. Quittung kann man gegenüber Behörden und Versicherungen nachweisen, dass man seinen Pflichten als Hausbesitzer korrekt nachgekommen ist, und wahrt seinen Anspruch auf vollumfängliche Schadensregulierung. Zudem sind Erhaltungsaufwendungen für Immobilien, die man vermietet, in voller Höhe abzugsfähig. Nutzt man das Hauseigentum selbst, kann man die Dachwartung im Rahmen der Regelungen für haushaltsnahe Dienstleistungen in Abzug bringen.