Mehr Freizeitspaß durch ein schönes Dach:

Grüne Wohnräume von Ihren Dachprofis

Terrassenüberdachungen und Veranden, Pergolen und Pavillons spenden Schatten und schützen bei Regen. Sie erweiten das Haus in den Garten hinaus und verlängern die Outdoor-Saison. Erst recht gilt das, wenn man das „grüne Wohnen“ auch noch durch eine überdachte Outdoorküche oder Grillhütte ergänzt. Wie wir schon mal in diesem Blog berichtet hatten, ist so etwas inzwischen immer mehr im Trend – wie überhaupt alle Maßnahmen, die es auch in unseren Breiten möglich machen, südliches Lebensgefühl zu genießen und sich gleich vor der Haustür fast schon wie am Mittelmeer zu fühlen.

Mit steigender Nachfrage angewachsen ist auch das Angebot an Fertigbausätzen für die Selbstmontage. Ihre Berechtigung soll nicht bestritten werden, schließlich sind sie preislich oft günstig und befriedigen zudem den Do-it-yourself-Ehrgeiz von begeisterten Hobbywerkern. Allerdings sind die Anforderungen an einen korrekten, sachgerechten Aufbau höher, als man denkt, und es ist riskant, sie zu unterschätzen. Insbesondere wenn es um die Anschlüsse an die Hauswand sowie um die Wasserableitung geht, ziehen Montagefehler nämlich unter Umständen gravierende Probleme nach sich. So können etwa Feuchtigkeitsschäden entstehen, die der Substanz des Hauptgebäudes zusetzen. Ist die Tragfähigkeit nicht ausreichend, kann eine Überdachung unter Schneelast zusammenbrechen. Und ist die Dimensionierung falsch gewählt, sind Verankerung im Baugrund, Ausführung des Aufbaus, Statik, Stabilität und Ausrichtung nicht optimal, gefährden die immer häufiger auftretenden Extremwetterlagen und Starkwinde sogar schnell die Sicherheit der gesamten Konstruktion. Im schlimmsten Fall müssen die Bauherren dann auch noch für Folgekosten haften, zum Beispiel, wenn losgerissene Überdachungsteile beim Nachbarn auf die Einfahrt geweht werden und dort das geparkte Auto beschädigen. Hinzu kommt, dass für viele Bauten auch baurechtliche und Gestaltungs-Vorschriften gelten. Deshalb lautet unser Rat an alle Bastler, auch bei Eigenbau im Zweifelsfall doch lieber zusätzlich fachliche Unterstützung einzubeziehen.

Wer sein Projekt lieber gleich in Profi-Hände gibt, ist natürlich bei unseren 100 TOP-Dachdeckern genau richtig. Fast alle Mitgliedsbetriebe bieten auch Überdachungen für Außenanlagen aller Art an und beraten im Vorfeld zudem gestalterisch über Vor- und Nachteile der verschiedenen Bauweisen und Materialien. Sie erhalten einen Entwurf, der bestens zu Ihrem Eigenheim passt, und eine Ausführung, die garantiert dauerhaft haltbar ist.

Unser Überblick informiert über die wichtigsten Aspekte perfekter Überdachungen:

Konstruktion

Eine feste Überdachung einer direkt ans Erdgeschoss des Hauses – meist an das Wohnzimmer – angeschlossenen ebenerdigen oder leicht erhöhten Terrasse ist der große Klassiker und hierzulande mit Abstand am beliebtesten. Diese Art der Überdachung lässt sich außerdem besonders solide ausführen, da man sie direkt ans Gebäude anschließen und entsprechend stabil montieren kann.

Man hat die Wahl zwischen verschiedenen Dachmaterialien und einer ganz oder teilweise offenen Bauweise – auch nach den Seiten hin. Eine transparente Überdachung aus Glas oder Kunststoff lässt einerseits am meisten Licht herein. Andererseits kann es trotz rundum luftiger Konstruktion im Sommer unter einem solchen Dach sehr warm werden. Eine geschlossene Eindeckung mit massiven Materialien, vielleicht sogar unter Fortsetzung der Dacheindeckung, erzeugt selbst bei großer Hitze angenehm kühlen Schatten, aber dafür auch eine kompaktere Optik. Das Ensemble wirkt dann quasi wie ein offener Anbau. Hinzu kommt, dass eine geschlossene Terrassenüberdachung auch die Lichtverhältnisse im Inneren des Hauses beeinflusst.

Um die Vorzüge einer geschlossenen und einer transparenten Überdachung zu verbinden, kann man jedoch beide Bedachungsformen meist problemlos kombinieren. Zum Bespiel durch Kombination von transparenten und nichttransparenten Bedachungselementen, durch Einbau großzügiger Lichteinlässe oder gläserner Dachflächenfenster in eine geschlossene Bedachungsfläche oder durch eine attraktive sichtbare Balkenkonstruktion, teilweise gedeckt und teilweise nach oben offen. Matten aus Naturmaterialien oder Rankpflanzen können dann trotzdem für luftige natürliche Abschirmung sorgen und erzeugen im Sommer ein lebhaftes Licht- und Schattenspiel.

Bei der Gestaltung ist wichtig, neben dem gewünschten Lichteinfall auch die Gesamt-Proportionen zu berücksichtigen. Die Überdachung muss in Länge und Breite einem sinnvollen Verhältnis zur Terrassengröße und zu Größe und Form des Hauptgebäudes stehen. Der Trend geht dabei heute eindeutig zu möglichst großen Überdachungsflächen, gern sogar mit einem kleinen Überstand. Gering dimensionierte Terrassendächer, oft eher Vordächer über der Terrassentür, waren in den Siebzigern sehr beliebt. Heute bevorzugt man komplett überdachte Ausführungen, um das Freiluftvergnügen ganzjährig auch in der Fläche möglichst weit auszudehnen.

Nicht immer kann oder muss sich eine Überdachung direkt ans Haus anschließen. Immer öfter wird sogar bewusst eine zusätzliche eigenständige Freisitzfläche im Garten als grüner Extra-Wohnraum geschaffen. Eine fest installierte, freistehende Pergola-Überdachung schützt diese Fläche optimal. Sie wird in der Regel mit einem festen Dach aus Holz, Dachsteinen, Ziegel oder Metall konstruiert. Einfriedungen, umlaufende halbhohe oder teilweise auch geschlossene Wände machen aus solch einem Freisitz einen Pavillon und verleihen noch mehr Wohnlichkeit.

Regeln für Terrassendach und Pergola

Auch wenn eine Überdachung kein eigenständiges Gebäude darstellt, gelten hierfür bei nachträglicher Errichtung örtliche baurechtliche Vorschriften. Von Bundesland zu Bundesland gibt es dabei große Unterschiede hinsichtlich der Genehmigungspflichten für solche Maßnahmen. Achten Sie unbedingt darauf, ehe Sie einen Fertigbausatz bestellen, dies mit dem zuständigen Bauamt zu klären. Bei einer bei Ihrer 100 TOP-Dachdeckerei in Auftrag gegebenen individuellen Bauleistung sorgt der ausführende Betrieb für die nötigen Schritte.

Ans Haus anschließende Terrassenüberdachungen sind eigentlich immer genehmigungspflichtig, in einigen Bundesländern gibt es lediglich Ausnahmen für geringe Dachflächengrößen. Auch für frei aufgestellte Überdachungen von geschützten Flächen und Sitzplätzen müssen Baugenehmigungen eingeholt werden. Markisen und Segel sind in der Regel genehmigungsfrei.

Erweiterung der Nutzung

Mit dem BBQ-Boom der letzten Jahre kommen zunehmend Outdoor-Grill- und Kücheninstallationen in Mode, oft mit eingelassenen Gasgrill-Elementen inklusive Kochplatten, manchmal sogar mit eigenem Wasseranschluss. Daneben bleiben die guten alten offenen Feuerstellen, insbesondere als gemauerte Gartenkamine, die sich auch als Holzkohlegrills nutzen lassen, weiter aktuell. Sollen solche Einrichtungen überdacht werden, sind besondere Brandschutzanforderungen zu berücksichtigen, damit der Rauch gut abzieht und keine Feuergefahr von der Kochstelle ausgeht. Auch muss bei fest installierten BBQ-Einbauten die Konstruktion für sicheren Witterungsschutz sorgen. In solchen Fällen ist Profirat unverzichtbar, um einen stets sichere Betrieb zu gewährleisten.

Wunscherfüllung

Träumen Sie von einem Freisitz, aber es fehlt bereits an der Terrassen-Grundlage? Auch hier können Sie sich an Ihren 100 TOP-Meisterbetrieb wenden, denn der Bau von Terrassen, Freiflächen und Zuwegungen gehört mit zum Repertoire des Dachdeckerhandwerks. Es macht Ihren Wohntraum vom Wohnraum im Freien wahr – und die Ausführung wird verlässlich schön und gut!