Kundenorientierung contra Krise

Mit kreativem Service auch jetzt für beste Betreuung sorgen

Im Baugewerbe sind Auslastung der Betriebe und Nachfrage nach Handwerksleistungen seit Beginn der Corona-Krise weiterhin erfreulich. Zum einen liegt das daran, dass der Lockdown die Abarbeitung von Aufträgen vom Jahresanfang verzögert hat. Zum anderen wollen vor allem private Hausbesitzer in diesem Jahr auf Reisen verzichten und lieber ins Eigenheim investieren. Dachdeckereien, die hier ihren Schwerpunkt haben, verzeichnen daher wenige Auftragsstornierungen, zum Teil sogar steigende Anfragen. Da gleichzeitig so manche Routineabläufe durch Corona-bedingte Einschränkungen erschwert sind, müssen kreative Ideen und Konzepte die gute Qualität von Beratung und Betreuung der Kunden sicherstellen. 100 TOP-Dach­decker haben sich so einiges einfallen lassen und geben ihre Tipps gerne weiter:

Kontakt halten: Mit Marketing gegen Social Distancing lautet die Devise von 100 TOP-Betrieben, die sich gerade jetzt engagiert um den guten Kundenkontakt bemühen, zum Beispiel durch Infobriefe, Mails und Blog-Beiträge. Sehr wichtig ist natürlich, die Kunden zu informieren, dass und wann man weiter erreichbar ist und welche Leistungen zur Verfügung stehen. Aber auch freundliche Gesten, News und praktische Angebote zählen momentan mehr denn je. Das Spektrum der Ideen kann von witzigen Kartengrüßen über Hintergrundinfos zu Corona-Maßnahmen auf den Baustellen bis hin zu Werbung für interessante Modernisierungs- und Sanierungsaktionen reichen.

Kunden weiter „einladen“: Richtfeste, Events, Firmenjubiläen – so etwas ist jetzt nur eingeschränkt oder gar nicht möglich. Es sei denn, man nutzt die Möglichkeiten der Social Media, um hier Videos einzustellen oder einen besonderen Moment zu streamen. So können Kunden wenigstens virtuell zu Gast sein. Weil sie nicht alle regelmäßig die Facebook-Auftritte etc. ihrer Handwerksbetriebe aufsuchen, macht man am besten per Mail darauf aufmerksam.

Optimierung der Kommunikation: Auch bei insgesamt guter Nachfrage sorgt Corona gelegentlich für Ruhepausen in den Betriebsabläufen. Es ist sehr sinnvoll, sie für die vorausschauende Marketing-Planung zu nutzen. So manches 100 TOP-Mitglied nimmt sich daher jetzt gern die Zeit, in Zusammenarbeit mit Fachleuten für Werbung und Öffentlichkeitsarbeit sein Informations- und Werbematerial zu überprüfen, zu aktualisieren und zu ergänzen sowie neue Kommunikationsinstrumente zu entwickeln.

Durch Kooperationen Kundenvorteile bieten: Viele Hersteller-Promotions finden trotz Corona statt, und auch die öffentlichen Förderprogramme, zum Beispiel für Dämm-Maßnahmen, laufen weiter. Engagierte Betriebe können aus Kooperationsmöglichkeiten oder Förderprodukten besonders vorteilhafte Pakete für Hausbesitzer schnüren und ihnen attraktive Modernisierungs- und Sanierungsleistungen anbieten.

Kunden, Architekten und Kollegen digital einbinden: Früher hat man bei der Zusammenarbeit mit Auftraggebern, Architekturbüros, externen Teams und Partnerbetrieben viel „auf dem kurzen Dienstweg“ erledigt und sich schnell getroffen oder auf einer Baustelle verabredet. Findige 100 TOP-Mitglieder erledigen das Ganze jetzt digital und stellen den guten Austausch über Video-Chat und Konferenz-Apps sicher. Das geht nicht nur mit dem Laptop, sondern sogar via Handy. Kunden sind von der Online-Beratung begeistert und finden es toll, am heimischen Schreibtisch via Skype, Zoom usw. mit dem Meister sprechen zu können. So manche/r wird das auch nach Ende aller Corona-Maßnahmen beibehalten wollen. Die Möglichkeiten sind schließlich sehr praktisch, sie sparen Zeit und umweltbelastenden Benzinverbrauch.

Team zusätzlich motivieren: In diesem Jahr dürfen Arbeitgeber ihren Mitarbeitern einen steuerfreien Corona-Bonus auszahlen; die Sonderregelung gilt bis zum 31. März. So kann besonderer Einsatz während der Pandemie auch finanziell gewürdigt werden. Eine Maßnahme, von der letztlich auch die Auftraggeber profitieren, denn bei 100 TOP weiß man: Mitarbeiterzufriedenheit ist eine der wichtigsten Grundlagen für Kundenzufriedenheit. Viele Chefs planen, am Ende der Hauptsaison das dankbare „toll gemacht, Leute“ in Form eines Bonus auszudrücken.

Neue Erfolge vorbereiten: Nicht alle Bereiche des Bauwesens sind gleichermaßen ausgelastet, denn Kommunen, Industrie und Gewerbe sind gegenwärtig zurückhaltend mit Bau-Investitionen. Zudem erfolgen weniger Unternehmensgründungen. Deshalb gibt es derzeit mehr Arbeitsuchende. Zum Beispiel aus Betrieben, die im Lockdown Stellen abgebaut haben. Hinzu kommen viele Schüler, die noch keinen Ausbildungsplatz haben. Wer vorausschauend plant, sucht gerade jetzt gezielt nach Azubis und Personal für den zu erwartenden Aufschwung nach der Krise. Damit ist man für die Kunden von morgen schon heute gut aufgestellt.