Ihr Dach kann für Sie Sonne tanken:

Sparen Sie Heizenergie mit Solartechnik

Auf immer mehr Dächern wird Sonnenergietechnik installiert. Die Gründe dafür sind vielfältig. Besonders häufig werden genannt: Wunsch nach Energie-Autonomie, Kostenbewusstsein und das Anliegen, durch weniger Nutzung fossiler Brennstoffe zur CO2-Reduktion beizutragen und nachhaltiger zu leben. Aber auch neue Energiestandards steigern die Nachfrage. Sie sehen vor, dass der externe Energiebezug von Gebäuden im Jahresmittel durch den eigenen Energiegewinn aufgewogen werden muss. Solartechnik sorgt dafür, dass Gebäude diese Vorschriften erfüllen können.

Immer mehr und immer bessere Möglichkeiten

Solarenergie-Installationen auf dem Dach stehen für zwei unterschiedliche Nutzungsformen zur Verfügung: Solarthermie bzw. Sonnenkollektoren nutzen die Sonnenwärme für Heizzwecke, vor allem für die Warmwasserbereitung. Das Photovoltaik-Prinzip erzeugt mittels Solarzellen aus der Strahlungsenergie der Sonne elektrische Energie. Vor allem in diesem Bereich tut sich sehr viel – es gibt neue Nutzungskonzepte und technische Innovationen.

  • Ein Top-Trend ist Mieterstrom: Immer mehr Dächer von Mehrfamilienhäusern werden von den Vermietern – etwa Bauträgern und Genossenschaften – mit Photovoltaikanlagen ausgestattet. Sie geben den dort produzierten Strom zu einem günstigen Tarif an ihre Mieter ab. Für die Vermieter amortisiert sich dadurch die Investition in die nachhaltige Technik verlässlich und wirft später sogar Gewinn ab. Und die Mieter profitieren von geringeren Stromkosten; möglich und üblich sind Preisvorteile von um und bei 15 Prozent.
  • Ebenso im Trend sind Lösungen, die Photovoltaik kreativ in übergeordnete nachhaltige Komplettlösungen einbauen. Auf dem Dach von Garagen und Carports kann der selbst erzeugte Strom beispielsweise zum Laden des Elektroautos genutzt werden. Für die Elektromobilität mit Eigenstrom werden drei Komponenten kombiniert: eine Photovoltaikanlage auf dem Dach, ein Batteriespeicher und Vorrichtungen für die ergänzende Stromversorgung aus externen Quellen, wenn die Sonneneinstrahlung nicht ausreicht.
  • Bislang muss für solartechnische Anlagen immer ein Kollektoren-Aufbau auf die vorhandene Dacheindeckung montiert werden, der mit seiner Optik den Gesamteindruck des Daches beeinflusst. Ein Grund, weshalb zum Beispiel denkmalgeschützte Gebäude nicht mit Solaranlagen ausgestattet werden dürfen.
    Aber es gibt auch faszinierende Alternativen: Solar-Dachziegel. Sie fügen sich unauffällig in die Dachoberfläche ein, eignen sich für eine komplette Eindeckung und werden als besonders ästhetische und konsequente Lösung geschätzt.
    Solarziegel sind derzeit allerdings noch um einiges teurer als die herkömmlichen Module, und vor allem die älteren Modelle lieferten im Vergleich weniger Leistung. Diverse Hersteller hatten solche Produkte in der Vergangenheit deshalb wieder aus dem Programm genommen. Aber die Entwicklung schreitet insgesamt trotzdem erfolgreich voran. Erste attraktive Innovationen sind bereits auf dem Markt1. Und Experten rechnen damit, dass dieser Produktsektor in Zukunft weiter ausgebaut wird.
  • Spannend ist auch, was sich bei der technischen Entwicklung der Solarzellentechnik getan hat. Bauherren können sich heute in der Regel zwischen einer Anlage aus monokristallinen und einer Anlage mit polykristallinen Zellen entscheiden.
    Monokristalline Solarzellen sind mit reinem kristallinem Silizium hergestellt. Man erkennt sie an der schwarzen Farbe, was sie der gleichmäßigen Materialoberfläche verdanken.
    Für die Produktion von polykristallinen Solarzellen muss das Silizium nicht mit diesem hohen Reinheitsgrad verarbeitet werden. Ihre Herstellung ist daher weniger aufwändig, was sie preiswerter macht. Andererseits erreichen sie auch einen geringeren Wirkungsgrad als monokristalline Module. Ihre Oberflächenstruktur lässt sie auf dem Dach bläulich schimmern.
    Wegen der günstigeren Kosten herrschen derzeit Photovoltaikanlagen mit Modulen mit polykristallinen Solarzellen vor; sie machen etwa 80 Prozent der Installationen aus1. Monokristalline Module überzeugen andererseits wegen ihres Wirkungsgrads und werden deshalb empfohlen, wenn auf einer kleinen Dachfläche möglichst viel Ausbeute erzielt werden soll.

Lassen Sie sich von Ihrem 100 TOP-Experten beraten, welche Lösung sich für Ihr Gebäude und Ihren Bedarf am besten eignet. Er wird sich intensiv mit den baulichen Gegebenheiten, Ihrem Alltag und Ihren Anliegen auseinander setzen und mit Ihnen besprechen, wovon Sie am meisten profitieren.

1Siehe https://www.hurra-wir-bauen.de/energie-sparen/photovoltaik/solardachziegel.html
2https://www.wegatech.de/ratgeber/photovoltaik/grundlagen/poly-oder-monokristalline-module/