Gut geschützt bei Wind und Wetter

Jetzt Dach inspizieren und instand setzen lassen

 

In der zweiten Septemberhälfte ist Herbstanfang. Er kündigt die Jahreszeiten an, in denen Dächer wieder erhöhten Belastungen standhalten müssen: von reichlich Nässe über Windsog durch Stürme und Materialbelastungen durch Temperaturschwankungen bis hin zu – je nach Region – hoher Schneelast. Ehe es mal frisch, mal fies so richtig losgeht, ist eine gründliche Inspektion und bei Bedarf Instand­setzung des Dachs angesagt, um es auf die Schlechtwetterperiode gut vorzubereiten. Viele Hausbesitzerinnen und Hausbesitzer unterschätzen den Umfang dieser Aufgabe und glauben, dass bereits eine ausreichend sorgfältige Dachreinigung das Dach herbst- und winterfest macht. Doch damit ist es noch nicht getan. Einmal im Jahr sollte die komplette Dachfläche fachmännisch begutachtet und dafür gesorgt werden, dass sämtliche Teile des Dachs sicher und voll funktionstüchtig sind.

Der Nutzen liegt übrigens nicht nur in der Vorbeugung gegen Wetterschäden und einem behaglichen, sicheren und trockenen Wohnerlebnis im Inneren des Gebäudes. Mit einer regelmäßigen professionellen Wartung erfüllt man auch seine Pflicht zur Gefahrenabwehr. Eine wichtige Voraussetzung für die Regulierung eventuell doch einmal eintretender Schadensfälle durch Hausratversicherung, Wohngebäudeversicherung und Gebäudehaftpflicht.

Zur korrekten Prüfung und Pflege des Dachs gehört eine Vielzahl von Aufgaben. Hier eine Liste der wichtigsten Check- und Reparaturpunkte:

  • Sichtung der Lagesicherung der Dacheindeckung, Erkennung und Beseitigung von Beschädigungen der Eindeckung bzw.
  • Erkennung und Beseitigung von Beschädigungen an Dachbahnen, Verbindungen und Stößen
  • bei Bedarf zusätzlich Prüfung und Beseitigung der Ursachen von Flachdach-Wasserpfützen
  • Wiederbefestigung loser Schindeln (Schiefer oder Holz)
  • Kontrolle und Richten aller Metallteile (Korrosion, Verformungen, lockere Teile)
  • Prüfung aller Holzbauteile (Fäulnis, Pilzbesiedlung, Schädlinge)
  • Check der An- und Abschlüsse, auch zum Beispiel rund um Gauben, Kamine, Lichtkuppeln
  • Kontrolle aller flächigen Einbauteile (Intaktheit von Dachflächenfenstern, Lichtbändern, Kuppeln, usw.)
  • Kontrolle der technischen Einrichtungen, u.a. des Blitzableiters nebst der Anschlüsse an alle Metallteile des Daches sowie eventueller Solareinrichtungen
  • Sicherheitscheck an Tritten, Stufen, Rettungswegen, Schneefangvorrichtungen
  • Ausgleich von Unregelmäßigkeiten / Verwehungen in der Kiesschüttung von Flachdächern
  • Untersuchung der Dämmung, ggf. Analyse der Erfüllung von Energetischen Anforderungen
  • Prüfung der Dachentwässerung
  • Beseitigung von Schmutzablagerungen und unerwünschtem Bewuchs
  • Reinigung von Abläufen, Rinnen und Fallrohren, Gullys, Be- und Entlüftungsöffnungen

Man sieht: Es kann ziemlich viel dazu gehören, ein Gebäude allzeit wetterfest und winterfit zu halten! Zum Glück ist nicht in jedem Jahr jede einzelne dieser Maßnahmen notwendig, der Umfang der Arbeiten staffelt sich zudem nach dem Alter des Dachs. So ist zum Beispiel eine Überprüfung der Lattung erst einige Jahre nach der letzten Deckung erforderlich. Doch ganz generell gilt: Je besser und regelmäßiger eine fachkundige Basis-Wartung stattfindet, desto weniger Aufwand entsteht insgesamt. Man überträgt alle Aufgaben, die über einfache Reinigungs-Handgriffe hinausgehen, also am besten qualifizierten Dach-Fachleuten. Ihr 100 TOP-Betrieb ist ein vertrauenswürdiger Ansprechpartner und kann Ihnen genau sagen, was aktuell zu tun ist und wann welche größeren Maßnahmen anstehen. Fast alle Mitgliedsbetriebe bieten außerdem zu günstigen Konditionen einen Wartungsvertrag mit festen Prüfintervallen an. So ist dann auch bei den Kosten für gute Dämmwirkung gesorgt!