Freiräume, Lebensräume, verwirklichte Träume

Die Trends 2021 rund um Dach, Bauen und Wohnen

Schön und komfortabel zu wohnen ist eigentlich immer im Trend. Das war schon so, als man unter „behaglich“ eine bärenfreie Höhle verstand 😉 …  Jahr für Jahr verändern und verbessern sich seither die Materialien und technischen Möglichkeiten. Aber auch die Bedürfnisse und Ansprüche der Menschen wandeln sich. Deshalb lohnt es sich, im ersten Monat eines neuen Jahres einmal zusammenzutragen, was einen erwartet – und was man sich inzwischen so alles wünschen kann. Aktuelle Trend-Entwicklungen betreffen dabei übergeordnete Prinzipien und Bewegungen, gesellschaftliche Dynamiken sowie individuelle Tendenzen, Anliegen und Interessen.

Trend: Nachhaltigkeit und eigenen Nutzen verbinden

Ein übergeordnetes Leitmotiv ist und bleibt die Nachhaltigkeit. Der Anspruch, möglichst ressourcenschonend zu bauen und zu wohnen, betrifft dabei zum einen bauliche Verfahren und Maßnahmen, zum anderen die Architektur. Die Nachfrage nach Gründächern und Solarlösungen (Dächer, Carports) sowie auch nach „grünen Wohnzimmern“ durch ausgebaute, gern auch zusätzlich überdachte Terrassen steigt bereits seit einigen Jahren stetig. 2021 wird sich dies noch weiter fortsetzen. Nicht zuletzt, weil infolge der Lockdowns viele Menschen deutlich mehr Zeit als zuvor zu Hause verbracht haben und erkannt haben, wie vorteilhaft es ist, sich eigene, autarke Energiequellen zu erschließen und mehr Natur ins oder aufs Haus zu holen. Bei den 100 TOP-Mitgliedsbetrieben finden Sie Ansprechpartner für jeden Bedarf: Fachbetriebe für die unterschiedlichsten Arten von Gründächern mit und ohne Dachterrassen ebenso wie Solar-Experten, die Ihr Dach, Ihren Carport und sogar Ihre Fassade für die Energieerzeugung nutzbar machen.

Das stetig steigende Interesse an Nachhaltigkeit zeigt sich darüber hinaus auch bei der Wahl der Baumaterialien. Holz ist zum Top-Favoriten geworden, und auch die Nachfrage nach anderen natürlichen Baustoffen nimmt weiter zu. Das Spektrum reicht von der Verwendung von zum Beispiel Naturstein und Kork im Außen- bzw. Innenbereich bis hin zu Dächern, die mit Reet, Schiefer, Ton bzw. Ziegel, Metall sowie – na klar – Holzschindeln eingedeckt werden. Für viele überraschend: Auch Betondachsteine sind dank ihrer günstigen Ökobilanz nachhaltig. Ihre Produktion kommt nämlich mit vergleichsweise wenig Energieaufwand aus, und sie können auch durch Härte und ausgezeichnete Schallschutzwirkung punkten.

Bei alledem ist wichtig, dass die Nachhaltigkeit mit einer ganz neuen und überaus ansprechenden Ästhetik verbunden wird. Der ökologische Nutzen wird nicht mehr dezent „weggestaltet“, sondern geradezu offensiv kommuniziert. Typisch für diesen Stilwandel sind zum Beispiel Holzfassaden, die dem Material eine dominante Präsenz geben.

Trend: Urbanisierung „nach oben“

Gesellschaftliche Fluktuationen sowie die ständig wachsende Zahl von Tele-Arbeits­plätzen bringen es mit sich, dass Kleinstädte im Umfeld der Metropolen zunehmend als begehrte Wohngebiete entdeckt werden. Andererseits ist aber auch ein ausglei­chender Urbanitätstrend zu verzeichnen, insbesondere bei jüngeren Berufstätigen, die die Stadt auch deshalb als Lebensraum wieder entdecken, weil sie unter anderem den Verzicht aufs eigene Auto zugunsten nachhaltiger Sharing-Mobilität ermöglicht. Die letztere Entwicklung trägt viel mit dazu bei, dass in den Städten Nachver­dich­tun­gen vor allem in den oberen Etagen erfolgen. Das ausgebaute Dach wird so zu einem der aktuellsten Wohn-Favoriten. Unsere Mitgliedsbetriebe in den Ballungs­räumen haben damit viel Erfahrung und begeistern durch attraktive Ausführungen, die das städtische Ambiente bereichern. Denn professionelle Dachausbauten sorgen ja nicht nur für zusätzlichen Wohnraum, sondern werten die Immobilien auch auf, funktional, wirtschaftlich dank zusätzlicher Mieteinnahmen sowie optisch. Es lohnt sich also, die Topetage mit handwerklicher Perfektion als „100 TOP-Etage“ gestalten zu lassen!

Trend: Freiräume und Funktionsvielfalt

Egal ob in der Großstadt, in der Kleinstadt oder auf dem Land – zunehmend verbinden sich in den Häusern und Wohnungen früher getrennt gestaltete Raum-Funk­tio­nen. Das hat natürlich auch mit dem in jüngster Zeit gestiegenen Anteil an Home Office-Tätigkeiten zu tun, aber ebenso mit gewandelten Ansprüchen an Kommunikation und Geselligkeit. So erfreuen sich ja zum Beispiel offene Wohnküchen schon länger großer Beliebtheit, weshalb immer häufiger die klassische Trennung zwischen Wohn­zimmer, Esszimmer und Küche zugunsten eines großzügigen Gesamt-„Freiraums“ für Miteinander und Geselligkeit aufgehoben wird. Da das Home Office jetzt ebenfalls kein Einrichtungs-Stiefkind mehr ist, sondern Platz beanspruchen darf, werden hierfür ebenfalls neue, größere Lösungen gesucht und gefunden. Gerne unter dem Dach. Dort soll es nun aber nicht mehr nur ein kleines Stübchen mit Mini-Fenster sein, das reicht heutzutage nicht mehr. Es muss ein gut belichteter und belüftbarer Arbeitsbereich geschaffen werden, der den nötigen Komfort für ganze Arbeitstage sowie eine professionelle Funktionalität und Atmosphäre bietet. Wo Ergonomie eine Rolle spielt, sind Fenster ein Top-Thema.

Das renommierte Zukunftsinstitut hat für diesen wichtigen Wohntrend die originelle Bezeichnung „Hoffice“ erfunden. Sie spiegelt sprachlich die Verschmelzung von Wohnen und Arbeiten, die den Trendforschern zufolge von Dauer sein wird. Es lohnt sich also, sich darauf vorzubereiten bzw. einzurichten. Lassen Sie sich inspirieren und vor allem auch gut beraten! Über Dämm-Möglichkeiten, geeignete Dachfensterlösungen, den Bau von Gauben und den Innenausbau weiß Ihr 100 TOP-Dach­decker bestens Bescheid. Er unterstützt Sie im Auftragsvorfeld bei der Wahl bürogerechter Fenstergrößen, Verglasungen und Beschattungsmöglichkeiten und baut nach der gut bedachten Entscheidung alles sachkundig ein.

Trend: Flächen-Feeling mit „viel Dach“

Auch der demografische Wandel insgesamt schlägt sich natürlich in Bau- und Wohntrends nieder. Weil wir eine immer höhere Lebenserwartung erreichen und der Anteil älterer Menschen an der Gesamtbevölkerung zunimmt, gibt es mehr Nachfrage nach barrierefreien architektonischen Lösungen. Sie bieten dabei jedoch nicht nur „Silver Agers“ Vorteile. Auch für Familien mit kleinen Kindern ist ebenerdiges Wohnen ideal. Kein Wunder, dass Bungalows eine Renaissance erleben. Besonders Winkelbungalows sind en vogue, denn sie nutzen das Grundstück besser als Bungalows mit einfachem rechteckigem Grundriss. L- und U-Grundrisse ermöglichen außerdem die Schaffung geschützter Zonen, in denen Kinder sicher spielen und Erwachsene sich abgeschirmt entspannen können. Charakteristisch und klassisch ist für alle Bungalow­typen das Walmdach. Sehr modern und nicht nur wegen der Nachhaltigkeit attraktiv ist daneben die Ausführung eines Grün-Flachdachs. Architektonisch besonders spannend: Bungalows mit gegeneinander versetzten Pultdächern.

Das Magazin „Mein schönes Zuhause 3“ nennt daneben noch den Trend zum eineinhalbgeschossigen Satteldachhaus, das klassische Haustypen und Bungalow-Bauweise verbindet. Die Redakteure sagen voraus, dass es unter den Neubauten des Jahres 2021 sogar die meist gebaute Eigenheim-Bauform sein wird. Alle Arten von Dächern lassen sich mit Solarelementen bestücken und machen diese modernen Gebäudetypen noch energieeffizienter.

Trend: Fünf Sterne mit Balkon und mehr Blick…

Auf der individuellen Ebene geht es beim Thema Dach-, Bau- und Wohntrends vor allem um die Verwirklichung ganz persönlicher Vorstellungen von Lebensqualität und Lebensgefühl. Nicht zuletzt die Pandemie-Krise hat weltweit eine Rückbesinnung auf all das bewirkt, was einerseits Geborgenheit geben kann und einem andererseits ermöglicht, sich auch innerhalb der eigenen vier Wände Freiräume, das Gefühl von Komfort und Kontakt zur Natur zu erschließen.

Eine ideale Verbindung dieser drei Ansprüche bieten den Trendforschern zufolge Wohnraumgestaltungen, die an Hotelzimmer erinnern: möglichst multifunktional konzipierte Räume mit viel Ausblick und am besten sogar einem individuellen Zugang nach draußen für jeden Raum. Das gibt großen, gerne sogar bodentiefen Fensterflächen besondere Attraktivität und lässt insbesondere den Balkon zum neuen Lifestyle-Liebling werden. Beides wichtige bauliche Elemente, die Räume wirksam nach draußen erweitern. An anderer Stelle hatten wir in diesem Blog schon einmal die Möglichkeiten vorgestellt, ins Dach eingeschnittene Loggien sowie Dachfenster-Modelle einzubauen, die sich zu Mini-Balkonen ausklappen lassen. Solche kreativen Lösungen werden künftig zu den großen Favoriten gehören. Ihre 100 TOP-Meisterbetriebe kennen sich bestens mit den Möglichkeiten aus.

Der Trend weg vom „Trendigen“

Die kleine Übersicht hat deutlich gezeigt: Alle Trends gehen weg von der Repräsentation und hin zu mehr Wohlfühl-Qualität. Man wohnt schließlich für sich und nicht für andere, was Francis Bacon einst mit dem Motto „houses are built to live in, and not to look on“ auf den Punkt brachte. Dieses Ideal geht einher mit mehr Anspruch an durchdachte Entwürfe und hochwertige Ausführungsqualität. Das wird das Jahr 2021 ganz sicher auch zu einem Jahr des Handwerks machen!