Fit auf dem First

Auch gesundheitlich müssen Dachdecker immer obenauf sein.

Eine gute betriebliche Gesundheitsförderung gehört heute in jedem Betrieb selbstverständlich dazu. Einiges ist durch Gesetze, Verordnungen, Regeln und Handlungsvorschriften geregelt, zum Beispiel der Schutz der Mitarbeiter vor Unfallrisiken am Arbeitsplatz. Aber viele Dachdeckerbetriebe engagieren sich darüber hinaus noch besonders für Gesundheit und Fitness ihrer Mitarbeiter. Die 100 TOP-Mitglieder haben sich hierfür sogar breit gefächerte eigene Richtlinien erarbeitet, die im Qualitätsmanagementsystem „FIRST“ niedergelegt sind.

Betriebliche Gesundheitsförderung muss man nämlich ganzheitlich verstehen, wenn man sie ernst nimmt. Und dann gehört dazu weit mehr als die vorgeschriebenen Schulungen, sicheres Arbeitsgerät und Unfallverhütung. Zum Beispiel auch gesunde Ernährung, Förderung der Fitness, ein positives Betriebsklima, Unterstützung einer ausgewogenen Balance zwischen Privatleben und Beruf sowie eine altersgerechte Aufteilung der Arbeiten. Denn all das trägt dazu bei, dass sich die Teammitglieder wohl fühlen, gesund bleiben und motiviert arbeiten.

Was zum Unternehmen und zum Team passt, kann sich dabei von Betrieb zu Betrieb ganz erheblich unterscheiden. Und die netten Chefs werden hier zum Teil ganz schön kreativ! Ein paar Beispiele:

  • In den meisten 100 TOP-Sozialräumen steht frühmorgens zur Einsatzbesprechung frisches Obst auf dem Tisch, von dem sich jeder bedienen und mit auf die Baustelle nehmen kann.
  • Im Sommer wird von vielen Betrieben organisiert, dass täglich auf allen Baustellen ausreichend kühle Mineralwasservorräte zur Verfügung stehen. Und es gibt öfters mal ein Eis!
    Für Außenarbeiten im Sommer bekommen die Mitarbeiter Sonnencreme; guter Schutz ist die beste Vorbeugung gegen Hautschäden, aus denen später Krebs werden könnte.
  • Für sommerliche Extremtemperaturen können die Betriebe spezielle Kühlwesten und Kühlmützen bzw. Kühlkappen anschaffen und zur Verfügung stellen.
  • In fast allen Betrieben werden außerdem regelmäßig Ausflüge oder Feste für die Familien der Mitarbeiter ausgerichtet.
  • Die Unternehmen unterstützen häufig auch die Mitgliedschaft in Fitnessclubs und Sportvereinen durch Zuschüsse zu den Beiträgen.
  • Es werden spezielle Schulungen angeboten, teils in Kooperation mit den Krankenkassen. Besonders beliebt sind Rückenschule-Seminare für schonendes Arbeiten.
  • In manchen Betrieben erleichtert die Ausstattung mit Baustellen-Tablets die Kommunikation und die Disposition.
  • Die Sozialräume sind keine Rumpelkammern, sondern werden so ausgestattet, dass man sich dort wirklich erholen kann. Gute Sitzmöbel, Unterhaltungselektronik, eine funktionstüchtige saubere Küchenzeile, Duschen sorgen dafür, dass man in den Pausen wirklich auftankt.
  • Faire Regelungen gleichen Überstunden durch Extra-Zeit fürs Familienleben aus.
  • Im Rahmen der Möglichkeiten des Betriebs wird der Erwerb von Wohneigentum gefördert – schließlich sollen diejenigen, die tagtäglich für andere schöne Dächer bauen, nach Feierabend auch selbst ein schönes Dach über dem Kopf haben!