Es grünt so grün – selbst in der Winterzeit

Wie und warum Ihr 100 TOP-Dachdecker
Algen und Pilze an der Fassade bekämpft

Manchmal sieht es noch einigermaßen romantisch wie ein zarter grüner Schleier aus, manchmal düster-graugrün und trist: Mikroorganismen besiedeln in unseren Breiten gern und häufig die Außenmauern von Gebäuden und verfärben die Fassaden. Man sollte durch Vorbeugung, Sanierung  oder Beseitigung etwas dagegen tun – für die Schönheit, aber vor allem auch für die Gesundheit des Gebäudes und seiner Bewohner. Ihr 100 TOP-Dachdecker weiß Rat und Abhilfe.

Vor allem zwei Kategorien von „Fassadenkletterern“ machen Gebäuden zu schaffen. Hat sich ein grünlicher Film gebildet, handelt es sich in der Regel um Luftalgen. Sie benötigen für ihre Ernährung neben dem Sonnenlicht nur Feuchtigkeit und Kohlenstoff aus der Luft und breiten sich auf der Fassade quasi wie eine hauchdünne Beschichtung aus. Grau bis schwärzlich kommen Pilze daher. Besonders häufig zu finden sind Schwärzepilze mit dunklen Zellfäden und Sporen, die von organischen Stoffen leben und dafür einen Nährboden benötigen.

Und all die vielen kleinen Angreifer sind ständig unterwegs, denn jeder Kubikmeter Luft enthält Unmengen von mikroskopisch kleinem Aeroplankton aus Sporen, Algen und Bakterien, das sich überall ansiedelt, wo es Halt und Nahrung findet. Wie viel Aeroplankton in der Luft ist, hängt von der Jahreszeit, dem Wetter und dem Standortklima ab. Feuchtigkeit begünstigt in jedem Fall und an jedem Standort die Ansiedlung erheblich. Der Klimawandel, der wärmere Winter und feuchtere Sommer mit sich bringt, trägt merklich dazu bei, dass sich das Algen- und Pilzproblem in den letzten Jahren verschärft hat. Die zunehmend sichtbaren Fassaden-Veränderungen in unseren Häuserlandschaften zeigen also deutlich die allgemeine Entwicklung an.

Der Befall erzeugt optisch wie auch physikalisch unerwünschte Effekte. Denn die Besiedlung sieht nicht nur heruntergekommen und schmutzig aus. Einige Arten des Befalls schaden auch den Oberflächen, und zwar auch gleich doppelt: Um sich an den Fassaden festzuhalten, greifen Pilze die obersten Materialschichten an – und nutzen als Basis für ihr Schmarotzer-Wachstum gern auch die Stoffwechselprodukte des an sich relativ harmlosen Algenbewuchses. Noch aggressiver können Flechten vorgehen und selbst mineralisches Material wie etwa Stein zersetzen. Man bezeichnet deren Wirkung daher auch als Biokorrosion.

Allen Arten von Bewuchs ist gemein, dass sie Fassadenfarben schaden und den allgemeinen Oberflächenverschleiß beschleunigen. Außerdem bindet Bewuchs zum einen den Emissionen wie Schmutz und Stäube, zum anderen die Nässe aus Luft und Niederschlägen. Dass sich die Besiedlung so teilweise zusetzt und dadurch sozusagen die Poren der Mauern verstopft, reduziert die Dampfdurchlässigkeit der Hauswand. Und jeder Bewuchs hält zudem nach Niederschlägen die Nässe länger an der Außenhülle fest. Das verhindert das schnelle Abtrocknen der Fassade nach Regenfällen. Feuchtigkeit kann vermehrt in den Anstrich, den Putz bzw. die Verkleidung oder das Mauermaterial eindringen. Das lässt weitere Schäden folgen, etwa Rissbildung und nach und nach eine zunehmende Durchfeuchtung des Mauerwerks von außen nach innen.

 

Nässe abhalten und ableiten

Die allerbeste Gegenmaßnahme ist natürlich, Pilz- und Algenbewuchs von vornherein zu verhindern. Auf trockenen Oberflächen finden sie weniger Möglichkeiten, sich anzusiedeln, und dazu kaum günstige Wuchsbedingungen. Dafür sorgt Ihr 100 TOP-Fachbetrieb mit einer ganzen Reihe von Dachdecker-typischen Maßnahmen.

Zu den einfachsten, aber wichtigsten und wirkungsvollsten gehört zum Beispiel ein ausreichender Dachüberstand. Er verhindert oder reduziert von vornherein den Kontakt von Niederschlägen mit dem Fassadenmaterial. Wurde der Überstand beim Bau zu gering angelegt, kann er bei einer Modernisierung des Dachs oft nachträglich noch vergrößert werden. Die Dimensionierung muss jedoch genau abgewogen werden. Extra viel Dachüberstand ist nämlich nicht etwa extra vorteilhaft! Im Gegenteil: Wird eine Fassade womöglich zu stark verschattet, kann das Befall sogar fördern.

Eine weitere wichtige Maßnahme gegen feuchte Wuchsgrundlagen für Algen und Pilze ist die gute Ableitung von Feuchtigkeit vom Haus. Deshalb ist es von besonderer Bedeutung, dass Regenrinnen und Fallrohre, aber zum Beispiel auch Balkonentwässerungen richtig bemessen, professionell montiert, dicht und funktionstüchtig sind. Hierzu gehört zum Beispiel auch, den Spritzwasserbereich des Sockels mit den richtigen Maßnahmen in den Schutz einzubeziehen. Auch die regelmäßige Prüfung, Wartung und Reinigung aller ableitenden Vorrichtungen durch Ihren Fachbetrieb sorgt dafür, dass Niederschläge ferngehalten und Algen, Pilzen & Co. die Wachstumsgrundlagen entzogen werden.

 

Sinnvoll dämmen und beschichten

Eine wichtige Rolle spielt außerdem die richtige Dämmung und Beschichtung. Als Laie denkt man oft, dass ein Haus umso besser geschützt ist, je dicker die Dämmung und je undurchlässiger die äußerste Hülle ist. Doch das ist falsch. Beides sorgt vielmehr dafür, dass sich vermehrt Tauwasser auf der äußersten Oberfläche bildet, da diese nun kühler ist; das lässt Bewuchs sogar gedeihen. Daher sind bei der Dämmung der äußeren Gebäudehülle der fachgerechte Aufbau sowie insbesondere auch die optimale Belüftung unverzichtbar; ihre Ausführung gehört am besten in Profi-Hände.

Sollte je nach Befall und Ihren Wünschen eine Algen- oder Pilzbesiedlung umfang­reichere Maßnahmen erforderlich machen, kann es manchmal das Beste sein, die Gebäude-Außenwände nach einer entsprechenden Vorbehandlung mit einer zusätzlichen Verkleidung zu versehen. Der Aufwand lohnt sich vor allem dann, wenn es gilt, eine stark verwitterte Fassade in einem ungünstigen Klima-Umfeld zu ersetzen. Auch alte Wärmedämmverbundsysteme – die ersten stammen noch aus den 1960er Jahren – können sanierungsbedürftig sein. Und dann ist eine neue Fassade natürlich immer dann sinnvoll, wenn einem Gebäude auch insgesamt eine attraktivere neue Optik verliehen werden soll.

Schiefer verbindet thermische Vorzüge mit besonderen Oberflächeneigenschaften und gehört hier zum Beispiel zu den Material-Klassikern. Eine Reihe exzellenter Lösungen bieten heute aber auch hochinteressante Baumaterial-Innovationen. So stehen beispielsweise wärmespeichernde Putze zur Verfügung, die durch ihre physikalischen Eigenschaften die Temperatur der Oberfläche erhöhen. Das macht die Außenwand zu trocken für Bewuchs. Oder man setzt auf Fassadenfarben oder Bekleidungsmaterialien mit Lotuseffekt, an denen wortwörtlich alles abperlt. Weitere Alternativen sind sogenannte hydrophile („feuchtigkeitsliebende“) Beschichtungen, die Nässe aufnehmen können. Darunter bringt man eine Schutzschicht an, die das Gebäude gegen tiefer gehenden Feuchteeintrag abschirmt.

Obwohl prinzipiell für Fassaden zuständig, bieten nicht unbedingt alle Dachdecker­betriebe sämtliche der möglichen Verfahren an, da manche auch ins Fachgebiet des Maler- oder Maurerhandwerks fallen. In solchen Fällen bezieht Ihr 100 TOP-Experte jedoch geeignete Partner direkt mit ein oder kann Empfehlungen geben, Sie können und sollten ihn also unbedingt ansprechen.

 

Reinigung und Pflege – am besten durch ortskundige Experten

Ist die Bausubstanz an sich gesund und nur die Oberfläche unschön, reichen kosmetische Maßnahmen unter Umständen schon aus: gründliche, systematische Reinigung und Anwendung eines bewuchshemmenden Schutzmittels. Fragen Sie Ihren 100 TOP-Dachdecker danach! Sein Leistungsangebot erstreckt sich natürlich auch auf alle die Dachfläche betreffenden Bewuchsarten, beispielsweise durch Moos.

Neben der Ausrichtung des Gebäudes (Nord- und Westfassaden sind besonders anfällig) üben die lokalen Makro- und Mikrobedingungen des Standorts einen entscheidenden Einfluss darauf aus, wie stark die Außenhülle von Algen und Pilzen besiedelt beziehungsweise das Dach von Moosen überwachsen wird und welche Gegenmaßnahmen sich bewährt haben. Deshalb sollten Sie immer einen vor Ort ansässigen Betrieb zu Rate ziehen. Seine Fachleute wissen, welche Probleme für die Region und ihre Landschaft typisch sind und wie man sie behebt. En weiterer Vorteil: Sie stehen auch für die nötigen Wartungs- und Pflegearbeiten schnell zur Verfügung. Im Idealfall können sie so viel dazu beitragen, dass die grünlich-grauen Schlieren und Flächen gar nicht erst entstehen.

Und natürlich werden die Experten aus dem Handwerk auch zu den ersten gehören, die eines Tages überraschende Innovationen anbieten. Inzwischen ist es Erfindern nämlich schon gelungen, ein algenbasiertes Gebäude-Verkleidungssystem zu entwickeln, das sozusagen die Not zur Tugend macht: Sein Prinzip ist ein schützender, klimafreundlicher Fassadenvorhang aus mit Algen besiedelten Biokunststoff-Modulen…