Dieser Besuch stinkt Hauseigentümern gewaltig! Was tun gegen Marder?

Sie kommen ungebeten – und lassen sich dann kaum wieder vertreiben: Marder. In der Regel sind es die Steinmarder, die dem Menschen gern zu nah kommen und nicht nur Autokabel zernagen, sondern auch Dachböden besiedeln. Die zu den hundeartigen Raubtieren zählenden Jäger nisten sich dort gern dauerhaft ein und plagen die menschlichen Hausbewohner mit äußerst unangenehmen Gewohnheiten. Als dämmerungs- und nachtaktive Tiere kratzen, scharren und poltern sie vor allem nach Einbruch der Dunkelheit, ehe sie zur Jagd aufbrechen, und morgens beim „Heimkommen“. Immer mal wieder laufen sie auch ruhelos umher, niesen und fauchen. Sie bauen sich Tunnel durch die Dach-Isolierung und zerstören so die Wärmedämmung. Feuchtigkeit dringt ein, es bildet sich Schimmel. Auch im Dachbereich verlaufende Kabel werden angefressen.

Zu solchen Materialschäden und dem Lärm kommt die Geruchsbelästigung. Marder sind Einzelgänger und markieren ihr Revier mit stinkendem Sekret aus ihren Analdrüsen, Urin und Kot. Für ihre Ausscheidungen richten sie sich unterm Dach weit vom Schlafplatz eine regelrechte „Toilette“ ein. Das kann dazu führen, dass die Fäkalien Schäden verursachen und schließlich durch die Decke ins darunter liegende Geschoss dringen. Außerdem schleppen die Fleischfresser gern Beutetiere unters Dach, zum Beispiel tote Tauben, Hühner und Kaninchen, deren Überreste dann Verwesungsgerüche entfalten. Hinzu kommt, dass Marder auch Krankheiten übertragen.

Doch darf man sie nicht einfach jagen, alle Arten stehen unter Schutz. Da die üblichen Vergrämungsmethoden oft erfolglos sind, bleibt schließlich nur, für viel Geld den Schädlingsbekämpfer einzuschalten.

Am besten ist es also, man lässt die schädlichen Gesellen erst gar nicht ins Haus. Für perfekte Vorbeugung und Abwehr sorgen Ihre 100 TOP-Dachdecker mit bewährten Methoden. Der März ist dafür ein geeigneter Monat, denn Steinmarder entfalten ihre Aktivitäten vor allem zwischen April und September. Zu den bewährten Maßnahmen gehört, dass man den Mardern den Zugang zum Dach erschwert und sie ansonsten durch eine Rundum-Absicherung des Dachs sicher aussperrt.

Glatte, intakte Regen-Fallrohre mit Metall-Abwehrleisten rundum und Marderbürsten in den Regenrinnen hemmen Hochklettern und Fortbewegung auf dem Dach. Wer mehr investieren möchte, kann sich sogar elektrische Marderzäune einbauen lassen. Wie Weidezäune versetzen sie Eindringlingen einen leichten Schlag.

Eine perfekte Wartung und Instandhaltung des Dachs sorgt dafür, dass undichte oder schadhafte Stellen entdeckt und repariert beziehungsweise geschlossen werden. Dazu gehören zum Beispiel lose Dachsteine und Ziegel, verbogene oder beschädigte Abdichtungen und Ritzen an Dachübergängen. Experten erkennen auch Risikozonen, die dem Laien entgehen, und kennen die Möglichkeiten, sie mardersicher zu machen.

Ist alles gepflegt und gesichert, finden die Tiere keine Schlupflöcher vor, um ins Gebäude einzudringen. Doch leider sind manche erwachsenen Marder stark genug, um Dachsteine hochzudrücken. Wer vollständige Sicherheit wünscht, sollte deshalb vom Dachdecker unter der Dacheindeckung preiswerten Kükendraht spannen lassen. Das sorgt für einen ausgesprochen effektiven mechanischen Schutz. Die kleine Extra-Investition lohnt sich. Allerdings kann man den Kükendraht nur anbringen, wenn das Dach neu gedeckt oder von innen neu gedämmt wird. Wer baut, im Rahmen einer Sanierung/Modernisierung das Dach erneuert oder eine Verbesserung der Wärmedämmung plant, sollte daher unbedingt gleich auch an die Marderabwehr denken.

Lassen Sie sich am besten fachkundig beraten, welche Maßnahmen in Ihrer Region notwendig sind. Die wichtigste erste Schutzmaßnahme ist, sein Dach regelmäßig von Experten fachmännisch prüfen und professionell warten zu lassen.