Die tollsten Ausblicke:

So schöne und vielseitige Dachfenster gab es noch nie

Wohnen unterm Dach ist immer attraktiver geworden. Wir hatten bereits hier und da Aktuelles zu diesem spannenden Thema berichtet – doch ständig kommen neue Impulse hinzu: Denn was früher mal als Speicher oder allenfalls als Ausbaureserve diente, wird heute immer öfter zum noblen Obergeschoss. Dass die Nachfrage so groß und dass so viel Schönes und Praktisches machbar ist, ist unter anderem faszi­nie­renden Dachfenster-Neuentwicklungen zu verdanken – und den Experten, die sie handwerklich perfekt einbauen. So kommen noch mehr Gestaltungsmög­lichkeiten und Komfort in die höchste Etage des Hauses. Informieren Sie sich hier und fragen Sie Ihren 100 TOP-Meisterbetrieb nach den Möglichkeiten für Ihr eigenes Heim! Die Top-Trends und interessantesten Innovationen:

 

Noch großzügigere Dimensionen

Das kleine Dachfensterchen, durch das sich höchstens ein ganz dünner Schorn­stein­feger zwängen konnte, ist bekanntlich längst passé. Es wurde schon vor Jahren von praktischer bemessenen Lösungen abgelöst. Inzwischen sind die möglichen Dach­fenster­formate nun nochmals großzügiger geworden – bis hin zu riesigen Panorama­scheiben für ein Maximum an Fensterfläche.

Die immer beliebter werdenden Fensterbänder schaffen mit ihrem Aufbau aus über­einander liegenden Segmenten Lösungen in Sparrenbreite. Mehrere davon neben­einander lassen einen Lichteinlass mit Atelierfenster-Charakter entstehen. Alternativ erweitern extragroße, über mehrere Sparrenbreiten laufende und entsprechend abgefangene Panoramafenster die Glasflächen in der Dachhaut, sorgen durch Höhe und Breite für noch mehr Weite.

Zu den Faktoren, die die Größe beeinflussen und gegebenenfalls limitieren können, gehören die Dachneigung und die klimatischen Rahmenbedingungen. Beispielsweise muss berücksichtigt werden, ob regelmäßig mit hohen Schneelasten auf Dachfenster­flächen zu rechnen ist.

Ob Panorama- oder Atelier-Ausführung: Beide Varianten sind ideal für herrliche Ausblicke in den Himmel und die Umgebung – oder für ungewöhnliche innenarchitektonische Lösungen. Denn wer unter diesen hellen Flächen Sitzgelegenheiten und Pflanzengruppen arrangiert, bringt Winter­garten- und Glashausatmosphäre hoch unters Dach. Schließlich gelangt durch Dachflächenfenster etwa doppelt so viel Sonnenlicht in die Räume wie bei Fassadenfenstern gleicher Größe! Auch im Winter kann man so Ruhepausen „im Grünen“ genießen.

Wichtig ist, bei der Planung die Eigenschaften des Glases auf die gewünschte Nutzung abzustimmen. Man hat die Wahl zwischen Glasarten, die Wärme abhalten und solchen, die Strahlungswärme aufnehmen und mit zur Raumheizung beitragen können.

 

Schiebefenster und Schiebeläden

Besonders bei Panoramafenstern stehen heute viel mehr Modelle zum Schieben zur Verfügung. Für schräge Flächen bieten sich vor allem Varianten an, bei denen zur Seite oder nach oben geschobene Fensterelemente unter daneben oder darüber liegende Elemente gleiten. Für noch mehr Frischluftkontakt sorgen Fensterkon­strukt­ionen, bei denen die Fensterflächen auf einer auf dem Dach aufliegenden Schiene außen vollständig zur Seite geschoben werden können oder unter einer speziellen Verkleidung verschwinden.

Sollen ins Dach geschnittene Loggien Schiebetüren erhalten, bieten sich Modelle an, die vollständig in einer Aussparung in den seitlichen Wänden Platz finden.

Für Schutz und Beschattung der großen Glasflächen im Dach lassen sich als Alternative zu Rollläden und Markisen auch Schiebe-Läden installieren. Sie werden tagsüber beiseite geschoben und beleben die Dachfläche durch ihre interessante Optik.

Eine funktional wie optisch attraktive technische Innovation für den Firstbereich sind Firstfenster mit Hub-Schiebefunktion. Sie ermöglichen, ein Stück Dach komplett freizulegen. Wer Lust hat, kann den darunter liegenden Raum sogar so einrichten, dass man sich auf dem Bett oder Sofa sonnen kann.  Auch Spitzbodenzonen mit geringer Stehhöhe können durch Hub-Schiebefenster für eine Nutzung erschlossen und erheblich aufgewertet werden. Ein Extra mit viel Freizeitwert!

Ebenfalls zumeist firstnah werden Tageslicht-Spots für geneigte Dächer installiert. Sie bestehen aus einer Glaskuppel in der Dachhaut und einem Lichtrohr, das – in der Regel durch einen ungenutzten Spitzbodenbereich – in die Raumdecke geführt wird. Durch solche Dachfensterkonstruktionen können auch innen liegende Dachräume belichtet werden, zum Beispiel Bäder und begehbare Kleiderschränke.

 

Mehr Fläche durch mehr Glas

Für Fensterwände in den unteren Geschossen geht der Trend immer mehr zu möglichst weit­gehen­der Reduktion der Rahmen; das Design strebt das „rahmenlose Fenster“ an. Auch diese architektonische Entwicklung wird gern bei der Gestaltung von Dächern aufgegriffen, wo die baulichen Gegebenheiten es erlauben. Fast rahmenlose Fenste­rarten geben schließlich auch in geschlossenem Zustand das Gefühl eines unmittelbaren Zugangs zum „Draußen“. Vor allem Austritte auf Dachbalkone, Dachterrassen und ins Dach eingeschnittene Loggien schaffen ein zusätzliches Gefühl der Offenheit und Weite, wenn möglichst wenig Rahmen zu sehen sind.

Mehr Licht und Luft durch großzügigere Fensterzuschnitte sind aber nicht nur in den Dachflächen, sondern auch auf den Giebelseiten angesagt. In die seitlichen Wände des Dachgeschosses eingebaute bodentiefe oder sogar die gesamte Giebelform ausfüllende Fenster erhellen selbst kleine Giebelstuben hervorragend. Zudem vergrößern sie sie optisch und verleihen der Fassade eine reizvolle Ästhetik.

Wählt man für den Giebelbereich bodentiefe Flügelfenster, die sich bis unten öffnen lassen, wird eine Absturzsicherung benötigt. Gängig und beliebt sind unau­f­fällige Glasverkleidungen, in die Laibung eingelassene Geländer aus Metall oder Holz sowie davor gesetzte Vergitterungen, sogenannte französische Balkone. Zwar können sie nicht betreten werden, da sie kaum über die Hausfassade hinaus ragen, aber sie setzen wunderschöne bauliche Akzente. Durch Wahl von Ziergittern, beispielsweise aus Schmiedeeisen, oder auch durch auf die Fassade abgestimmte Bepflanzung kann man diesen Effekt noch steigern.

 

Glas-Gauben

Dass ein Plus an transparenten Flächen immer beliebter wird, hat dazu geführt, dass auch Rundum-Glasgauben sich wachsender Beliebtheit erfreuen. Sie sind als Sattel- und Pultdachversionen erhältlich, werden komplett als Fertiggauben geliefert und eingebaut und sorgen für eine Maximierung sowohl des Sichtfelds wie auch der allseitigen Ausleuchtung mit Tageslicht: von oben, von beiden Seiten und von vorn.

Und wo solche Gauben nicht möglich sind, kann man durch Fassadenanschluss­fenster doch noch für einen Glasgauben-Effekt sorgen. Diese aus schrägen und vertikalen Glasflächen bestehenden Fenstertypen verbinden ein Dachflächenfenster mit einem in Kniestock oder Hauswand eingelassenes Fenster. Eine raffinierte Lösung!

 

Kombinationen, Konstellationen

Gruppierungen von Fenstern zu Bändern oder Atelier-Panoramen lassen sich aus­gezeichnet mit Funktionselementen anderer Art kombinieren: Durchdachte Arrange­ments aus Fensterflächen und Solarmodulen schaffen geschlossene, optisch dezen­te Flächen auf dem Dach, die Belichtung und technische Funktionen verbinden. Das Ganze wirkt „aufgeräumter“ als ein rein nach Bedarf installiertes Patchwork, bei dem Solar- und Glasflächen nicht aufeinander bezogen sind.

 

Beschattung und Belüftung

Was für ein Klima unter Dachflächenfenstern und im Bereich von Giebelfenstern herrscht, lässt sich heute durch die Materialwahl bestens beeinflussen. Verfügbar sind unter anderem Super-Warmglas, Sonnenschutz-Isolierglas, Extra-Niedrig­energie-Verglasung, schalldämmendes Glas, das Regen- und Hagelgeräusche reduziert, Milchglas, Glas, das erhöhten Sicherheitsanforderungen genügt.

Weitere Glas-Innovationen wie etwa automatisch selbstverdunkelndes thermo­chro­mes Glas, das sich wie Vario-Sonnenbrillen verhält, schaltbares elektrochromes Glas und Liquid Crystal Glas, das erst durch Stromeinwirkung transparent wird, sind faszinierende neuere Erfindungen. Nicht alles davon ist auch fürs Dach notwendig und sinnvoll. Aber das ständig wachsende Produktspektrum zeigt, wie viel Potential das Material Glas im Bauwesen besitzt.

Ganz sicher ein Erfolg dürften die sogenannten Active-Gläser werden: Sie sind speziell schmutzabweisend versiegelt und reinigen sich dank einer photokata­ly­tischen Beschichtung zusätzlich selbst. Außen haftender Schmutz wird zu einem Film, den der nächste Regen einfach abwäscht. Ideal für große und schwer zugängliche Panorama-Glasflächen.

Was die Fenstergläser nicht leisten können oder sollen, bewerkstelligen Markisen, Rollläden, Außen- und Innenrollos: Sie sorgen für die nötige Beschattung und Verdunkelung. Lüftungsklappen versorgen die Räume mit Sauerstoff, Regen­sensoren sichern die rechtzeitige Schließung, Steuerungs-Automatiken reagieren auf Temperaturveränderungen durch Sonne, Wolken, hereinbrechende Dunkelheit, auf Windeinwirkung und Niederschlag.

Noch nie war so viel Lebensqualität unter dem Dach möglich. Wie wär´s mit passenden kreativen Vorschlägen auch für Ihr Dachgeschoss? Ihre 100 TOP-Experten beraten Sie gern.