Damit´s nur draußen heiß hergeht

Am 21. Juni beginnt der Sommer – mit der richtigen Dämmung und guten Fenstern bleibt es kühl unterm Dach

„Du siehst müde aus.“ – „Ich hatte eine heiße Nacht.“ – „Dachgeschoss?“ – „Yep!“ Der Sponti-Spruch bringt auf den Punkt, was so manchen Eigenheimbesitzern die Freude am Sommer vergällt: Hohe Temperaturen draußen heizen das oberste Geschoss des Hauses extrem auf, unterm Dach staut sich die Hitze. Dann ist nachts an guten Schlaf und tagsüber an konzentriertes Arbeiten oder erholsame Freizeit nicht zu denken. Hauptursache ist eine unzureichende Dämmung. Hinzu kommt in der Regel auch noch, dass die Dachflächenfenster schon älter sind, keine optimale Verglasung besitzen und meist auch einen unzureichenden Sonnenschutz. Eine unbeschattete Dachaußenfläche mit Süd- oder Westausrichtung erreicht an richtig heißen Sommertagen durchaus schon mal eine Temperatur, bei der jeder Wasserspritzer in Sekunden verdampft. Dann wird der Aufenthalt darunter schnell zum Sauna-Erlebnis – vor allem, wenn wie in den vergangenen Jahren das Wetter zusätzlich für Temperaturextreme sorgt.

Zum Glück kann Ihr Dachdeckerbetrieb Abhilfe schaffen und sogar für klimatische Ausgeglichenheit rund ums Jahr sorgen. Denn wenn Sie Ihr Dach professionell dämmen lassen, schützt es nicht nur im Sommer vor Hitze, sondern verhindert auch im Winter Heizwärmeverluste. Die Dach-Fachleute achten außerdem darauf, dass alle Energiespar-Vorschriften eingehalten werden und kennen Fördermöglichkeiten.

Ganz außen ist der Schutz am effektivsten

Das Anbringen einer Dämmung kann je nach baulichen Gegebenheiten als Einzelmaßnahme oder im Rahmen einer Modernisierung erfolgen. Zur Wahl stehen verschiedene Verfahren: Bei der sogenannten Aufsparrendämmung oder Aufdachdämmung wird das Dämmmaterial außen auf den Sparren angebracht. Diese Methode sorgt für den effektivsten Wärme- und auch Kälteschutz, da der Temperatureinfluss die Dachräume gar nicht erst erreicht. Nur ein sehr hochwertiges Dämmmaterial eignet sich, um den hohen Temperaturbelastungen direkt unter der Eindeckung standzuhalten. Da sie über den Dachsparren angebracht wird, ist diese Art der Dämmung einem Neubau oder einer Neueindeckung vorbehalten. Das Verfahren gilt als bauphysikalisch optimal und kostet zudem innen keinen Platz.

Beliebt: die Zwischen-Lösung

Das häufigste Dämmverfahren ist die Zwischensparrendämmung, bei der man in Form von Klemmfilzen, Matten oder Rollen erhältliches Dichtungsmaterial zwischen die Dachsparren montiert. Obwohl es im Prinzip sehr leicht aussieht, zwischen die Dachsparren „mal eben schnell“ Dämmmaterial zu fügen, sollte man diese Arbeit besser Profis überlassen. Eine passgenaue Maßarbeit ist nämlich absolut unverzichtbar. Denn nur wenn es keine Lücken gibt, entstehen auch keine Wärmebrücken mit entsprechenden Nachteilen für die Isolationswirkung.

Manchmal sind die Sparren nicht dick genug, und es lässt sich nur eine dünnere Dämmschicht dazwischen setzen. Dann ist eine zusätzliche Untersparrendämmung erforderlich. Dafür werden dämmende Platten unter die Sparren montiert. Als alleinige Lösung empfehlen Fachleute diese Methode nicht, denn ihre Dämmwirkung ist begrenzt. Zudem kostet sie Platz.

Hell aber kühl – mit dem richtigen Fenstermodell

Wer in die Dämmung investiert, sollte auch die alten Dachfenster gegen moderne Fenster austauschen, deren thermische Eigenschaften die Vorgaben der aktuellen Energiesparverordnung erfüllen. Die Fenster der renommierten Markenhersteller sind so gut, dass die Glasflächen dann auch ruhig größer ausfallen und mehr Licht hereinlassen dürfen. Trotzdem wird eine weit höhere Thermoisolation erreicht als bei den alten Modellen. Exzellente Werte erreicht man mit Dreifach- und Vierfachverglasungen. Lassen Sie sich von Ihrem 100 TOP-Dachdecker beraten, ob und wo diese Investition sinnvoll ist, denn diese Fenster sind teurer als die herkömmlichen Ausführungen mit Standard-Isolierverglasung.

Um bei strahlendem Sommerwetter Hitze und gleißendes Licht draußen zu halten, benötigen Dachflächenfenster einen geeigneten Wärme- und Sonnenschutz. Als Maßnahmen, die vor der Fensterscheibe Schutzwirkung entfalten, stehen außen liegende Rollos, Rollläden und Hitzeschutzmarkisen zur Wahl. Innen können Jalousien oder Rollos mit Thermobeschichtung sowie Faltstores für Schutz und Beschattung sorgen. Fragen Sie einfach Ihren 100 TOP-Dachdecker nach coolen Ideen für ein Dach mit kühler Sommer-Frische.