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Damit die Heizrechnung Sie nicht eiskalt erwischt: Wärmebrücken erkennen und beseitigen lassen

Leben & Wohnen
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12/10/23
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Seit dem 23. September ist Herbst, und so langsam merkt man das auch. Es wird immer kälter und ungemütlicher, die Temperaturen sinken. Wärme im Haus tut jetzt so richtig gut! Doch leider folgt sie dem physikalischen Gesetz vom thermischen Ausgleich. Besteht also ein Temperaturunterschied zwischen drinnen und draußen, zwischen Haus und Herbstwetter, strebt die Wärme nach draußen: über Stellen am und im Gebäude, die das begünstigen. Wer Energieverluste, Kosten und Schäden vermeiden will, muss dringend dafür sorgen, dass sie erkannt und beseitigt werden.

 

Die kritischen Stellen, über die Wärme entweichen kann, nennt man Wärmebrücken. Sie entstehen überall da, wo die Dämmung des Gebäudes fehlt, unzureichend oder defekt ist. Und sie lassen dann nicht nur wertvolle Heizenergie entweichen. Hier kühlen umgekehrt auch innere Bauteile ab. Das merkt man beim Berühren, oft auch an einer unbehaglichen Atmosphäre. Zudem kondensiert an diesen Stellen Feuchtigkeit. Die schädigt die Bausubstanz, fördert Schimmelbildung und beeinträchtigt zunächst das Raumklima, später auch die Gesundheit.

 

Typische wärmetechnische Schwachstellen entstehen vor allem rund um Durchdringungen der Gebäudehülle sowie an Kontaktflächen von Materialien mit unterschiedlicher Temperatur bzw. unterschiedlichen Wärmeleit-Eigenschaften. Dazu gehören beispielsweise Fensterrahmen, Fensterstürze und Laibungen, Rollladenkästen, Wanddurchdringungen für Versorgungsleitungen, Anschlüsse von Innenwänden an Außenwände, Böden oder Decken sowie die Anschlüsse von auskragenden Bauteilen wie Vordächer und Balkone[1].

 

Doch nicht immer sind die kritischen Stellen so eindeutig zu erkennen. Denn Wärmeverlust-Auswirkungen können sich auch entfernt von der Ursache zeigen oder diffus sein, so dass man sie nicht zuordnen kann. Man merkt dann nur, dass „etwas nicht stimmt“: Vielleicht ist die Raumluft leicht muffig, Innenwände fühlen sich dauernd kalt an, trotz geschlossener Fenster und Türen ist es irgendwie zugig, an Wandflächen, in Heizkörpernischen, an Kanten und Fensterlaibungen zeigen sich Flecken, Tröpfchen, im schlimmsten Fall Schimmel.

 

Immerhin – hier machen die Probleme noch auf sich aufmerksam! Anders ist das oft bei mangelhafter Dämmung des Dachs. Liegt zwischen Dach und bewohnten Räumen ein gar nicht oder nur als Stauraum genutzter Boden, merkt man hauptsächlich am Verbrauch, dass wertvolle, teuer erzeugte Wärme nach oben und draußen entweicht. Stutzig machen sollte es auch, wenn im Winter bei den Nachbarn Schnee auf dem Dach liegen bleibt, während es auf dem eigenen Hausdach taut…

 

Problemlösungen: auch nachträglich kein Problem!

 

Wird neu gebaut, werden durch Konstruktion, Materialwahl, Rundum-Dämmung und Ausführungsqualität Wärmebrücken-Risiken von vornherein einfach vermieden. Der Idealfall. Aber was tun bei Gebäuden im Bestand? Hier kann man nachträglich Abhilfe schaffen. Und sollte das auch unbedingt tun! Zum einen, um Sicherheit, Gesundheit und Wert der Bausubstanz zu erhalten bzw. wiederherzustellen, zum anderen, um Energiekosten zu sparen.

 

Der erste Schritt zur Gesundung von Bau und Energie-Budget ist, die kritischen Stellen zunächst einmal zu identifizieren. Ziehen Sie hier unbedingt Fachleute zu Rate! Viele Betriebe bieten in der kalten Jahreszeit Wärmebildaufnahmen an. Sie zeigen genau, wo Wärme verloren geht und wie viel. Ergänzend untersuchen die Experten kritische Stellen mit weiteren Methoden. Es gibt sogar Spezialkameras, mit denen man bei Bedarf in die Zwischenräume von zweischaligem Mauerwerk hineinschauen kann! Zur Lösung komplizierter Probleme trägt kompetente Energieberatung bei.

 

Die wichtigste Maßnahme zur Beseitigung von Wärmebrücken ist das lückenlose Dämmen – von oben und rundum von allen Seiten. Erkannte Problemstellen werden sorgfältig saniert und in die Dämmung integriert. Indem Dach, Fassade und Keller, Fenster und Schornsteine, gegebenenfalls Balkone, Terrassen, Wintergarten allesamt ins Sanierungskonzept einbezogen werden, entsteht eine ganzheitliche und vollständige Problemlösung. Das Haus ist gut „eingepackt“, trocken, behaglich. Und es wird drinnen für weniger Geld wärmer als vorher. Ein erfreuliches Extra: Das Haus ist auch schöner als vorher! Denn professionell gedämmte Gebäude sind im Look aufgefrischt, sehen oft aus wie neu. Und wo findet man Experten, die Wärmebrücken erkennen und so sichere und schöne Lösungen ausführen können? Natürlich bei den 100 TOP-Dachdeckern!


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