Mairegen? Egal? Wintergärten und Loggien

Maienzeit von Februar bis Oktober
Loggien, Terrassen und Freisitze geben Dächern
rund ums Jahr mehr Freizeitwert

Wer das Dach nach draußen öffnet, eröffnet sich damit viele wunderbare Möglichkeiten: mehr Aussicht in Umfeld und Landschaft, mehr Kontakt zur Natur, mehr Gelegenheiten, gemütlich, geschützt und wetterunabhängig frische Luft zu genießen, kurzum: mehr Wohn- und Lebensqualität. Wer sein Dach aus- oder umbauen möchte, sollte sich vom Dachdeckermeister seines Vertrauens informieren lassen, welch attraktive Varianten sich realisieren lassen. Bei Ihrem 100 TOP-Betrieb bekommen Sie nicht nur fachkundigen Rat, sondern auch viele individuelle kreative Vorschläge.

Spitzen-Ideen für flache Dächer

Es gibt viel Gestaltungspotential zu entdecken, wenn ein Flachdach vorhanden ist, das sich zur Dachterrasse ausbauen lässt und vielleicht sogar die Schaffung bepflanzter Bereiche gestattet! Geeignete Flächen können Garagen, Anbauten oder das Gebäude selbst bieten.

In der Regel kann auf Flachdächern besonders großzügig bemessener Erholungsraum entstehen. Der Rat des Fachmanns und professionelle Ausführung sind allerdings unverzichtbar. Ehe man überhaupt aktiv wird, sind nämlich erst einmal die gültigen Bauvorschriften zu prüfen. In der Regel muss für eine Dachterrasse auch ein Bauantrag gestellt werden. Im Zusammenhang mit dem Bauantrag wird die Baustatik berechnet und geprüft, ob der vorgesehene Dachbereich das zusätzliche Gewicht von Bodenbelag, Möbeln und Menschen sicher trägt oder ob eine Verstärkung eingebaut werden muss.

Bei der Ausführung gehört zu den wichtigsten Schritten, die Dachhaut richtig vorzubereiten: Welcher Schichtaufbau und welche Abdichtungsart sind erforderlich? Welches Gefälle? Wie wird die Feuchtigkeit verlässlich abgeleitet? Erst dann kann ein Terrassenboden verlegt werden. Auch Anschlüsse ans Gebäude sind kritische Stellen.

Zum Glück wissen Ihre 100 TOP Dachdecker die Antworten auf all Ihre Fragen und garantieren eine fachkundige handwerkliche Ausführung. Auch für die kreative Gestaltung sind sie kompetente Ansprechpartner; viele Betriebe bieten sogar stilvolle Aufbauten mit an. Von einer Pergola bis hin zum „Dach-Wintergarten“ gibt es eine große Vielfalt wunderschöner Optionen, die die Draußen-Saison verlängern.

Die Loggia: Luginsland, Laube, Logenplatz…

Der große Steildach-Klassiker unter den Freisitzen hoch droben ist und bleibt die Dachloggia. Sie wird ins Dach hinein geschnitten konstruiert und springt nicht aus der Gebäudehülle vor. Deshalb öffnet sie sich – gesichert durch ein Geländer oder eine Brüstung – nur zu einer Garten- oder Straßenseite und ist ansonsten dreiseitig umschlossen. Das schützt die Loggia sehr gut vor Wind. Eine Markise aus geeignetem Material macht den Freisitz auch noch regensicher. Je nach Konstruktion kann stattdessen auch eine Verglasung die Loggia ganz oder teilweise abschirmen. Zur Wahl stehen feste und bewegliche Konstruktionen.

Eine sehr raffinierte Alternative, die immer mehr in Mode kommt, sind großflächige Dachschiebefenster. Sie werden wie die kleineren Dachflächenfenster in die Dachhaut eingelassen, reichen aber vom Boden bis über Stehhöhe und erstrecken sich in der Regel über mehrere Sparrenbreiten. Diese Konstruktion gestattet es, das Dach bei Sonnenschein im Fensterbereich komplett zu öffnen. Man rückt einfach seine Liege unter den offenen Dachausschnitt und kann so sogar „drinnen“ ein Sonnenbad nehmen! Bei schlechtem Wetter bleiben die Dachschiebefenster geschlossen und lassen dann selbst bei dichter Bewölkung ganz viel Licht herein.

Der tolle Vorteil der großen Fensterflächen: Man hat einen Loggia-Effekt ohne jeden Raumverlust. Allerdings ist die Investition in einen hochwertigen Sonnenschutz unverzichtbar, damit es im Bereich unterm XXXL-Fenster nicht zu warm wird, wenn es bei gutem Wetter geschlossen ist.

Großartige Ideen bei kleinem Raumangebot

Für Loggien wie auch für extragroße Dachflächenfenster muss unterm Dach einiges an Raum zur Verfügung stehen, damit tatsächlich ein gut nutzbarer Außen-Sitzplatz entsteht. Doch auch wenn unterm Dach mit dem Platz gespart werden muss, können behagliche kleine Outdoor-Oasen geschaffen werden. Entweder in Form einer Dachgaube mit kleinem Balkon oder durch ein Dachflächenfenster mit integriertem Austritt, der sich beim Öffnen nach draußen klappen lässt. Oft ist für den Einbau solch eines „Klappbalkons“ noch nicht einmal eine Baugenehmigung einzuholen.

Auch bei diesen kleineren Lösungen bleibt allerdings der Anspruch an die Ausführung hoch. Der Anschluss an die Außenhaut des Hauses sollte stets von Profis sichergestellt werden, damit keine Feuchtigkeit ins Gebäude dringen kann. Auch Schallschutz und Dämmung fallen in den Zuständigkeitsbereich der Dach-Profis. Denn egal ob als Erschließung von Flachdachareal, als Einschnitt ins Hausdach oder als Fensterlösung – es sind spezielle Anforderungen zu berücksichtigen, damit die Freude an der verlängerten Freiluftsaison von Dauer ist.