Weil jetzt immer öfter
wortwörtlich ein anderer Wind weht:
Windsogsicherung aktueller denn je

Die extremen Herbststürme „Xavier“ und „Herwart“ haben es im Oktober mal wieder mehr als deutlich gemacht: Das Thema Windschutzmaßnahmen darf man nicht in den Wind schlagen.

Verantwortung verweht nämlich nicht. Von Planern, Architekten und Ingenieuren über die Dachdecker und Unternehmer bis hin zu den Bauherren müssen alle am Haus- oder Objektbau Beteiligten ihren Teil zur professionellen Windsogsicherung beitragen. Die Verpflichtung dazu ist sogar gesetzlich verankert.

Weil das Thema auch in Beratungsgesprächen oft eine wichtige Rolle spielt, gibt´s hier noch mal einen kurzen Überblick:

Verkehrssicherungspflicht

Ob Neu- oder Altdach: Wer ein Haus besitzt, ist verpflichtet, seine Immobilie in Ordnung zu halten und dafür zu sorgen, dass das Gebäude nicht zu einer Gefahrenquelle für andere Menschen werden kann. Zum Beispiel, indem Dachteile wie etwa Dach­steine, Ziegel oder Regenrinnensegmente sich lockern, herabfallen und jemand verletzen. Das besagt die gesetzlich verankerte „Verkehrssicherungspflicht“.

Die Planer und Verarbeiter sind ebenfalls gesetzlich in die Pflicht genommen. Sie müssen bereits bei der Planung der Dacheindeckung und ihrer Ausführung auf eine professionelle Windsogsicherung achten, die den aktuellen Vorschriften entspricht.

Je nach Gebäudegröße, Standort und Geländeformation sind die entsprechenden Vorkehrungen im Fachregelwerk des Dachdeckerhandwerks verbindlich vorgeschrieben. Die Sicherungsmaßnahmen beschränken sich dabei nicht auf Ziegeleindeckungen. Zum Beispiel können auch Solarmodule als Teil der Dacheindeckung davon betroffen sein. Hierzu wurde eigens ein „Windatlas“ entwickelt, der Auskunft über Mindestanforderungen gibt.

Schön schlau, wer sich vor einem Dachschaden schützt!

Kommt eine Person oder das Eigentum anderer durch ein schadhaftes Dachelement zu Schaden, muss der Besitzer des Hauses vor Gericht beweisen können, dass er es ordnungsgemäß unterhalten hat und dass der bauliche Zustand regelmäßig überprüft wurde, sonst haftet er. Und zwar unter Umständen mit dem persönlichen Vermögen. Denn wer sich nicht um regelmäßige Kontrollen und Wartung gekümmert und fahrlässig gehandelt hat, verliert den Haftpflicht-Versicherungsschutz. Auch die Gebäudeversicherung muss bei Verstoß gegen die Verkehrssicherungspflicht nicht zahlen. Entsprechende Leistungsbeschränkungen sind in den Allgemeinen Geschäftsbedingungen der Versicherungen niedergelegt.

Berater und Verbände empfehlen deshalb grundsätzlich nach jedem Sturm eine Dachkontrolle. Inklusive eines Checks aller Aufbauten, also der Schornsteine und Trittbretter, Solar- und Photovoltaikanlagen, Antennen und Satellitenschüsseln sowie der Schneefanggitter.

Verlässliche Instandhaltung und schnelle Reparaturen durch uns Fachleute schützen vor möglichen Unfällen und deren teuren Folgen. Wer einen Dach-Wartungsvertrag abgeschlossen hat, vermeidet Haftungsrisiken. Und ist gut gewappnet, wenn nach Xavier und Herwart der nächste Extremwind über die Dächer fegt.

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